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Die 9 schönsten Coromandel Sehenswürdigkeiten

Die Coromandel Peninsula ist eine 85 Kilometer lange und 40 Kilometer breite Halbinsel östlich von Auckland. Bei gutem Wetter kannst du sie sogar von Auckland aus sichten.

 

Die Region steht heutzutage für die Erholung in der traumhaften Natur und dem milden Klima auf dem Plan.

 

Die Coromandel hat trotzdem Touristenmagnete, welche im Sommer viele Touristen anziehen. Die Cathedral Cove und der Hot Water Beach sind für das Gebiet Coromandel sehr bekannt. Davon abgesehen scheint die Coromandel Halbinsel bei Touristen aus dem Ausland insgesamt eher im Schatten anderer Sehenswürdigkeiten der neuseeländischen Nordinsel (Hobbiton, Rotorua, Auckland) zu stehen.

 

Das gefällt uns sehr gut, denn neben der Nähe zu Auckland sorgt gerade die Ruhe auf der weniger touristischen Westseite der Coromandel dafür, dass wir uns nach Auckland diesem wunderschönen Stück Land widmen können.

 

Als Start unseres Roudtrips durch Australien kann die Region alle unsere Wünsche hinsichtlich der Landschaft übererfüllen. Die einzigartigen Kauri-Wälder, die für Neuseeland typisch hügelige und grüne Landschaft, das Meer und die kleinen einsamen Buchten, viel Ruhe und eine entspannte Atmosphäre, ein Sternenhimmel der Extraklasse und – last but not least – Schäfchen machen uns sofort zum Coromandel-Fan.

Die eine Übernachtung in einer kleinen Bucht direkt am Meer von Long Bay ist für uns genau richtig, um uns im Campervan einzurichten und uns auf ein neues Abenteuer hier in Neuseeland einzurichten.

Erste Nacht mit Blick auf das Meer, hinter uns ein exotischer und wunderschöner Kauri-Wald. Mehr ist nicht nötig, sonst können wir diesen Moment nicht mehr übertreffen, oder? 😉

 

 

Im Umfeld gibt es traumhafte Sonnenuntergänge hinter kleinen Inseln, einsame Strände, atemberaubende Aussichtsplattformen und menschenleere Buchten zu bewundern. All das bietet uns die gewünschte Ruhe nach einer abwechslungsreichen Tour entlang der australischen Ost- und Westküste und nichts Geringeres als einen Urlaub am anderen Ende der Welt – nämlich hier in Neuseeland.

 

Nun folgen einige Coromandel Tipps, die dir deine Reiseplanung erleichtern dürften.

 

Die schönsten Coromandel Sehenswürdigkeiten

 

 

Coromandel Town ist nicht nur die erste Station der IC-Busse auf der Coromandel Halbinsel hinter Thames. Im Umkreis des am Hauraki Golf gelegenen Ortes befindet sich außerdem der Anleger der direkt aus Auckland heranschippernden Fähre oder für viele Roadtrip Fahrende der erste Stopp nach der Abholung des Mietwagens.

Folglich ist der etwa 1’700 Seelen beheimatende Ort ein beliebter Startpunkt zur Erkundung der Coromandel Sehenswürdigkeiten.

Coromandel Town gilt als beliebte Adresse bei Künstlern, sodass es einige Ateliers und Galerien gibt, die mir allerdings kaum aufgefallen sind. Darüber hinaus hat die Hauptstrasse des Ortes einen Supermarkt, wenige Hotels und einige Cafés zu bieten.

Der Ort ist insgesamt eher verschlafen und auch optisch ist es hier nicht unbedingt eine Augenweide. Wunderschön ist allerdings das Umland, an dem wir uns vermutlich nie sattsehen können.

 

 

Weitere Sehenswürdigkeiten im Umfeld von Coromandel Town:

 

Tokatea Hill Lookout

Dieser Aussichtspunkt liegt unweit von Coromandel Town. Ein kurzer, steiler Pfad führt in ca. 10 Minuten von der Kennedy Bay Road zum Tokatea Hill Lookout, von dem aus du die tolle Aussicht über die typisch neuseeländische Landschaft geniessen kannst.

 

 

New Chums Beach und New Chums Lookout

Der New Chums Beach hat es in eine Liste der Top 20 schönsten und abgeschiedensten Strände der Welt geschafft. Sowie auch unter die 101 Dinge geschafft, die Kiwis unbedingt machen sollten. Solch eine Ehre wird nicht dem Ministrand an deinem liebsten Baggersee zuteil, sodass du davon ausgehen kannst, dass der New Chums Beach einiges an Traumstrandvorzügen zu bieten hat.

 

Der nur per Kajak oder zu Fuss erreichbare Strand ist abgelegen, naturbelassen und touristisch noch nicht sehr erschlossen. Alles zusammen ergibt das einen relativ einsamen Traumstrand am anderen Ende der Welt – in Neuseeland. Doch als wir um 9 Uhr am Strand sind, sind wir nicht alleine.

So geht’s an den Strand: Um an den New Chums Beach zu gelangen, ist nur eine etwa 30-minütige Wanderung entlang der Küste nötig. Ausgangsort ist Whangapoua, das sich in einer Nachbarbucht vom New Chums Beach befindet und von Coromandel Town.

In Whangapoua musst du bis ans Ende des Mangakahia Drive fahren, wo am Ende der Sackgasse ein kostenloser Parkplatz zu finden ist. Am besten gibst du diesen Ort im Navi ein, denn die Wegweiser zeigen dir nichts von diesem abgelegenen Strand an. Von dort aus machst du dich zu Fuss auf den Weg durch den Sand weiter gegen Norden.

 

Nach einiger Zeit musst du den Strom überqueren und das im Idealfall bis zu zwei Stunden vor und nach der Ebbe.

Im Anschluss führt der Weg für ca. 10 Minuten weiter am felsigen Strand entlang. Danach folgst du dem Pfad links und wanderst dadurch etwa 15 Minuten parallel zum Strand entlang der Nikau-Palmen. Bald erreichst du eine kleine Verzweigung wo du rechts die Spitze des Hügels erklimmen kannst oder gerade aus zum New Chums Beach weiter spazieren.

Der New Chums Lookout ist ein absolutes Must-See, wenn du schon am New Chum Beach bist. Aber hier benötigst du gutes Schuhwerk. Also bitte nicht wie wir in den Flip Flops 😉

Auf der Spitze des Hügels steigst du nicht einfach weiter hinab zum Strand, sondern biegst – von Whangapoua aus kommend – rechts ab. Dort befindet sich ein inoffizieller, aber leicht erkennbarer Trampfelpfad (ca. fünf Meter hinter dem blauen Schild). Der Aufstieg dauert von hier nur etwa 15 Minuten, geht allerdings in die Beine.

 

Cathedral Cove

Unter den Coromandel Sehenswürdigkeiten ist die Cathedral Cove wohl die bekannteste. Bei dieser Höhle handelt es sich um eine grosse Höhle mit einer kathedralenartigen Wölbung, durch die sich der schöne Strand am anderen Ende erreichen lässt.

 

Der Felsbogen ist heute ziemlich touristisch geworden, durch einen Hintergrund einer bekannten Szene. Ein Wasserfall macht den Badestrand endgültig zum perfekten Postkartenmotiv.

 

Im Umfeld warten zudem noch weitere tolle Felsformationen darauf, erkundet zu werden.

Der hohe Beliebtheitsgrad der Cathedral Cove sorgt natürlich auch für eine grössere Fülle in den Sommermonaten, sodass es sicherlich am besten ist, eher in der Nebensaison anzutanzen oder eben direkt am Morgen früh hier zu sein.

Erreichbar ist die Cathedral Cove nicht direkt per Auto, sondern nur mit einer 60-Minuten Wanderung oder auf dem Wasserweg per Boot (Kosten pro Person 40 NZD).

Ein guter Startpunkt für die Wanderung ist das nördliche Ende des Strandes von Hahei. Von dort aus ist die Cathedral Cove in einer etwa einstündigen Wanderung zu erreichen. Die Abzweigungen zur Gemstone Bay (für Schnorchler) und zur Stingray Bay (leerer Strand, der in 5 Gehminuten erreichbar ist) könnten ebenfalls interessant sein.

 

Hot Water Beach

 

In einer Region voller Traumstrände wird der Hot Water Beach durch die unter ihm befindlichen zwei vulkanischen Quellen zum Hit.

Deren kontinuierlichen Existenz kannst du dir heute noch zunutze machen, indem du dir mit einer Schaufel ein Loch in den Sand des Hot Water Beaches schaufelst und in dem heissen Wasser der selbst gebauten Natur-Badewanne eine Runde Wellness betreibst.

So geht’s: Bei Flut ist der Hot Water Beach ein normaler Strand, bei Ebbe beginnt der aussergewöhnliche Spass. Daher solltest du am besten im Zeitraum von ca. zwei Stunden vor und nach der Ebbe anrücken.

Es ist also wichtig, die Gezeiten zu checken, da die Pools nur in einem bestimmten Zeitraum rund um die Ebbe zugänglich sind. Infos zu den Gezeiten findest du auf dieser Website. Ja leider hat uns unser Zeitplan hier einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir haben die Hot Water Pools nicht miterleben dürfen.

Am Strand angekommen, brauchst du eine Schaufel und dir an passender Stelle ein Loch zu buddeln. Viele Unterkünfte bieten für diesen Zweck die Schaufeln direkt an der Reception an.

Dieses Loch sollte etwa 50 Zentimeter tief werden. In dein fertiges Loch kannst du dich schliesslich setzen oder legen und die direkt unter der Oberfläche verlaufenden und 40 bis 60 Grad warmen Quellen geniessen.

Jetzt nicht lachen, aber wenn es wirklich funktioniert, solltest du nicht vergessen: Einen Eimer mit kaltem Meerwasser zur Verfügung zu haben, um das heisse Thermalwasser in der natürlichen Badewanne auf eine angenehme Temperatur herunter zu kühlen.

Warum ist dieses Vergnügen überhaupt möglich?

Wir haben die Tafel vor Ort gelesen und verstanden 😉 Vulkane in der Umgebung verfügen über unterirdisches Wasserreservoir mit sehr heissem Wasser. Das Wasser findet seinen Weg zur Oberfläche und kühlt dabei ab. Am Hot Water Beach existieren zwei Risse, an denen dieses über 60 Grad heisse Wasser heraussprudelt.

 

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