Blog,  Neuseeland,  Reiseziele

Cape Palliser – 253 Stufen zum Leuchtturm, grösste Seehunde Kolonie

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Auf einer eindrucksvollen Küstenstrasse geht es zum Cape Palliser, den südlichsten Punkt der Nordinsel von Neuseeland. Oben angekommen erwartet dich ein grandioser Ausblick und unten eine Seehunde Kolonie sowie der raue Pazifik.

 

Cape Palliser ist ein wildschönes Kap an der Südküste von Neuseelands Nordinsel und gleichzeitig auch der südlichste Punkt auf der Nordinsel. Interessanterweise liegt der Landzipfel von Cape Palliser sogar noch erheblich südlicher, als der Norden der Südinsel und damit südlicher als z.B.der Abel Tasman National Park..

 

 

Der Weg zum Cape Palliser ist auch schon ein Ziel

Wenn du dich in diese von allem abgeschnittene und entlegene Region in Süden der Nordinsel aufmachen möchtest, musst du ein bisschen Zeit mitbringen.

 

Von der Westküste – ungefähr 25 km nördlich von Wellington oder 60 km südlich von Masterton – geht es Richtung Westen. Dann zieht sich der State Highway No. 2 über endlose Kurven und Serpentinen entlang des äussersten Südens des Tararua Forest Park mit grandiosen Ausblicken in tiefe bewaldete Schluchten und hohe Berge.

 

Schon die ganze Strecke zum Cape Palliser ist landschaftlich sehr beeindruckend. Wenn du unten auf der Küstenstrasse angekommen bist, wird es immer spektakulärer.

Die letzten Kilometer vor dem Cape Palliser auf der Nordinsel von Neuseeland führen die Besucher direkt an der Küste entlang. Von hier aus hast du einzigartige Ausblicke auf die Palliser Bay – selbst bei diesem Wolken-Wetter!

Die letzten 3 km Strasse sind zwar mit einigen Schlaglöchern versehen, können aber sicherlich keinen abhalten.

 

Dann erstrahlt auch schon von weitem das rot-weiss-gestereifte Cape Palliser Lighthouse.

 

 

Südlichster Punkt: Cape Palliser Lighthouse – 253 Stufen für einen grandiosen Ausblick vom Leuchtturm

Das Cape Palliser Lighthouse wurde aus einer Felsspitze erbaut und thront dort wie in einem grossen Adlernest. So wie es sich von Weitem schon vermuten lässt, darf der Besucher sich die wunderbare Aussicht auf die Küste zumindest ein bisschen „erarbeiten“. 🙂

 

 

Wie aus einem Bilderbuch oder einem Gemälde entsprungen, erwartet der 56m hohe, stählerne Cape Palliser Leuchtturm seine Besucher. Vor allem, wenn der Wettergott dann auch noch mit blauen Himmel und ein bisschen Sonne die Kontraste untermalt.

 

Der Blick in die westliche Richtung zeigt den zerrissenen Küstenverlauf wie auch schon von der Straße aus gesehen, nur dieses Mal aus der Leuchtturm-Vogelperspektive.

 

Vom Leuchtturm ist auch der Landzipfel gut zu sehen, wo sich die meisten Seehunde von dieser grössten „Robben“-Kolonie der Nordinsel aufhalten.

 

 

Seehunde in Sicht – die grösste Robben-Kolonie der Nordinsel!

Noch kurz vor das Cape Palliser Lighthouse erreicht wird, befindet sich auf einem kleinen Landzipfel die grösste Seebären-Kolonie der Nordinsel.

 

Bei den Robben am Cape Palliser handelt es sich um Neuseeländische Seehunde.

Falls du die Seehunde auf den gut getarnten umliegenden Felsen nicht gut erkennen kannst, dann wirst du sie sicherlich riechen.

 

Die neuseeländischen Seehunde haben spitze Nasen, sichtbare externe Ohren, lange helle Schnurrhaare und die Körper sind mit zwei Lagen Fell bedeckt.

 

Unsere Tipps:

  • Das Cape Palliser Lighthouse befindet sich im Süd-Osten der Wairarapa Küste – ein paar Autostunden von Wellington oder 90 Minuten von Masterton entfernt. Die Tour kann auch als Tagestour von Wellington aus unternommen werden. Durch die Bergregion kommst du mit dem Auto vor allem wegen Lastwagen oft nur sehr langsam voran. So können aus den 140 km statt guten 2 Autostunden pro Strecke auch leicht mehr werden.
  • Unbedingt an den vielen Ausbuchtungen vor dem Cape Palliser anhalten und für die niedlichen, aber dennoch grossen Seehunde anhalten. Hier kannst du diese wilden Tiere sehr gut sehen und viele Fotos von den niedlichen Tieren knipsen. Denn wo sonst kannst du kostenlos Seehunde sehen?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.