Blog,  Schweiz

Wandern im Spätsommer in Davos Klosters

Wir haben uns für ein gemütliches Spätsommerwochenende in einer der schönsten und vorteilhaftesten Landschaften der Welt in Davos zum Wandern entschieden.

Denn für uns ist wandern ist eine der besten Möglichkeiten, ein Gebiet zu erkunden und dabei denn Alltagsstress zu vergessen. Davos Klosters ist damit einer der schönsten Orte in der Schweiz um die rund 700 km gut markierten Wanderwege mit geschnürten Wanderschuhen und Rucksack zu erkunden.

In diesem Blogbeitrag möchte ich Dich mitnehmen auf unsere wundervolle Wanderung in den Bündner Bergen.
Schon mit der Auswahl der passenden Wanderung kommst du in Zwang. Denn welche Wanderungen willst du bewältigen? Wir können dir schon mal vorne weg sagen, dass ein verlängertes Wochenende viel zu kurz ist für diesen vielfältigen Ort. Denn Davos ist im Winter auch ein beliebtes Skiresort und verfügt über ein Konferenzzentrum, in dem alljährlich das Weltwirtschaftsforum stattfindet.

Das Angebot an Wanderwegen ist riesengross und es fiel uns schwer, uns für einen Weg zu entscheiden.
Denn Wanderungen gibt es in ganz verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden, so das für jedes Fitnesslevel etwas dabei ist. Wir haben unsere Wanderung hier gefunden.

 

Panoramaweg Davos

Die heutige Wanderung starten wir in Davos Platz. Zuerst spazieren wir über den Fluss namens Landwasser, welcher später in den Davoser See mündet, zum Bolgen. Bolgen Plaza ist DAS bekannte Restaurant und Bar in Davos. Das Plaza, im Stil einer Blockhütte gebaut, ist bekannt für gute Stimmung während dem “Schnee-Apéro”. Rundherum ist Grün und im Winter viel Schnee. Das Bolgen Plaza ist direkt am Bolgenhang gelegen, am Fusse des Jakobshorns. Hier steht der erste Skilift der Welt!

In der Gästekarte von Davos sind übrigens im Sommer alle Bergbahnen, die meisten Busse und die rhätische Bahn inklusive. Das ist ganz grossartig, so kannst Du auch einfach mal mit der Bahn auf den Berg fahren und die Aussicht geniessen ohne dich dabei anstrengen zu müssen.

Wir befinden uns momentan noch im Schattenhang doch die Sonne zeigt sich auf der anderen Seite langsam. In den noch etwas kühleren Morgenstunden wandern wir den steilen Anstieg hinauf zur Mittelstation Ischalp. Vorbei an typischen Walserhäusern und vereinzelten Stsallungen kommen wir in den Wald. Im Wald ging es zunächst stetig Bergauf vorbei an Pferden und kleinen Wasserfällen. Hie und da gab es bereits den ein oder anderen spektakulären Blick auf Davos.

Im Zik Zak sind wir nach kurzer Zeit in der Mittelstation Ischalp angekommen. Von hier aus gehen wir einmal um die Station und immer weiter den Berg hoch.

Am Anfang der Wanderung bis hier zur Mittelstation Ischalp ist noch nicht viel los. Da wir uns nun in der Mittelstation befinden und die ersten Tagesgäste mit der Bahn hochfahren, sind wir nicht mehr alleine. Doch von hier oben gehen verschiedene Wege ab und somit verläuft sich das ganze schnell. So kannst du den Weg wieder für dich alleine geniessen und wirst nicht ständig überholt oder musst selbst überholen.

Der Tannwald weicht nun langsam und der Weg führt weiter über Alpweiden vorbei an friedlich grasenden Kühen hinauf zum Jakobshorn.

Der Weg ist gut zu gehen und hat keine nennenswerten Auf- oder Abstiege zu verzeichnen. Er führt uns zunächst unterhalb des Jakobshorn zur Krete und entlang dieser zum Jakobshorn, Mal schmaler, mal breiter aber stets gut zu laufen. Auch wenn du nicht so viel Kondition hast. Zwischendurch müssen wir immer stehenbleiben und die Aussicht geniessen. Habe ich schon erwähnt das ich mich in die Berge verliebt habe und Urlaub in den Bergen jetzt ganz weit oben auf unserer Liste steht? Traumhaft schön!

Zusammen mit der dämonischen Weitsicht nehmen wir eine kleine Erfrischung bei der bewirtschafteten Bergstation Jakobshorn ein. Auf dem Jakobshorn grenzt sich ein Dreitausender an den nächstes. Entlang des Grates führt uns der Weg hinüber zum Brämabüel. Ab jetzt werden wir von einigen Mountainbiker überholt, denn diese benutzen den gleichen Weg wie wir Wanderer.

Vom Brämabüel bietet sich einige schöne Ausblicke auf Davos, über das Dischmatal vom Seehorn bis hin zum Schwarzhorn und auf Davos und die gegenüberliegenden Berge.

Vom Brämabüel 2490 m geht es nun gemächlich Bergab entlang der Bergflanke ins Dischmatal zur Bergstation des Sesselliftes. Früher war dieser Saumweg über den Scalettapass ins Engadin sehr wichtig, denn hier wurde der Wein aus dem Veltlin importiert.
Der Weg führt über Alpwiesen zur Stillbergalp 1970 m und schliesslich erreichen wir die Baumgrenze. Der Weg wird nun etwas steiler und der Wald dichter, jedoch finden sich immer schöne Ausblicke ins Dischma. Nun führt ein angenehmer ebener Pfad entlang des kristallklaren Dischmabach zurück nach Davos. Der noch junge Bach Dischma fliesst ab Davos als Landwasser weiter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.