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Top Sehenswürdigkeiten Hamburg

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Auf der Suche nach Hamburg Tipps? Auf unserem 4-tägigen Städtetrip durch Hamburg haben wir viel entdeckt. Diese Stadt hat nicht nur den zweitgrössten Hafen Europas sondern auch das teuerste Philharmonie-Projekt Deutschlands. Mit knapp 1,7 Millionen Einwohner ist Hamburg gar nicht soooo gross und in manchen Bezirken fühlst du dich wie in einer Kleinstadt.

Hamburg! Da denkst du eventuell zuerst an den Hafen, die bunten Lichter der Reeperbahn, Musicals, St. Pauli und Fischbrötchen. Doch die Stadt hat so viel mehr zu bieten. Die verschiedenen Facetten erlebst du am besten in den einzelnen Stadtbezirken. Jedes Viertel führt ist auf seine Art schön und einzigartig, da ist es gar nicht so einfach die „top Highlights“ zu beschreiben. Wir zeigen dir unsere Hamburg Tipps und verraten dir, was wir während unsere Reise gesehen und erlebt haben.

Hamburg Tipps – Anreise

Viele Touristen reisen mit dem Auto an, andere wiederum nutzen das Angebot der Fernbusse, der Deutschen Bahn oder mit dem Flugzeug. Dieses grosse Angebot lässt jedem Gast eine Möglichkeit möglichst günstig nach Hamburg anzureisen. Am Ende startet fast jede Reise am Hauptbahnhof in Hamburg.

Landest du mit dem Flugzeug, nimmst du im Anschluss am Besten die S-Bahn zum Hauptbahnhof oder wie wir den Bus. Mit der Bahnlinie S1 erreichst du den Hauptbahnhof in kürzester Zeit. Die Haltestelle „Hamburg Airport“ befindet sich direkt vor den Terminals und ist bequem durch Treppen, Aufzüge und Rolltreppen erreichbar. Die U1 bringt dich zur U- und S-Bahn Station Ohlsdorf. Von dort aus geht es dann mit der S1 weiter zum Hauptbahnhof.

Hamburg Tipps – Hamburg Card

Bei einem längeren Aufenthalt in Hamburg lohnt sich die Hamburg Card. Hier kannst du unbegrenzt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Diese Karte gibt es für Alleinreisende oder auch Gruppen. Und aus Erfahrung können wir sagen wie entspannt es ist, wenn du dich nicht vor jeder einzelnen Fahrt um Fahrkarte kümmern musst. 4 Tage lang konnten wir entspannt durch die Stadt und Umgebung ziehen. Den Pass bekommst du für 1, 2, 3 oder 5 Tage.

Hinzu kommt, dass du mit der Hamburg Card Ermässigungen erhältst. Einige Eintritte sind für dich sogar kostenlos. So kannst du mit der Fähre kostenlos fahren oder Geld sparen bei Hop-on-Hop-off-Bussen. Auch einige Hafenrundfahrten, Stadtführungen, Museen, Ausstellungen, Restaurants oder Coffee Shops ziehen mit und garantieren dir ein paar Einsparungen. Wir legen dir diese Karte wärmstens ans Herz 🙂 Es gibt davon übrigens eine tolle App.

Hamburg Tipps – Transport vor Ort

Hamburg ist zwar gross, dennoch sind viele Highlights fussläufig. Durch das sehr gute ausgebaute Verkehrsnetz, kannst du problemlos mit Zügen, U-Bahnen, S-Bahnen und Bussen von A nach B fahren. Und selbst die Fähren bieten eine tolle Möglichkeit, um Hamburg vom Wasser aus zu geniessen.

Weitere Möglichkeiten, Hamburg zu entdecken, sind das Fahrrad oder die Elektro Scooter. In der Stadt findest du viele Verleih-Stationen, wo du zum einen ein Bike ausliehen und zum anderen auch geführte Touren starten kannst. Tipp: Mit der U3 kannst du entspannt Sightseeing machen. Die historische Ringbahn fährt an vielen Highlights der Stadt vorbei. Die E-Scooter findest du fast an jeder Ecke, wo du bequem weiterfahren kannst.

Touren für den ersten Überblick

Die Stadt vom Wasser aus erleben

Wenn du Hamburg vom Wasser aus erleben willst, dann bieten sich die HVV-Fähren bestens an. Sie sind wohl die günstigsten und echteste Art und Weise, die Stadt zu erkunden. Dazu steigst du einfach am S- und U-Bahnhof Landungsbrücken auf eines der Schiffe. Die Linie 62 und 64 fährt Richtung Finkenwerder mit verschiedenen Stopps. Die Linie 72 bringt dich von den Landungsbrücken rüber zur Elbphilharmonie.

Hop-On-Hop-Off Touren

Wie in fast jeder grösseren Stadt gibt es auch in Hamburg die roten Busse, welche dich entspannt durch die City fahren. Die Tour dauert ohne Aussteigen ungefähr 90 Minuten und kostet pro Person 18,50€ (mit Hamburg Card 16€). Kinder, Studenten und Senioren zahlen weniger.

Die Top Highlights in Hamburg

Elbphilharmonie „Elphie“

Wenn du in Hamburg unterwegs bist, dann solltest du dir das neue Wahrzeichen der Stadt nicht entgehen lassen. Seit Anfang des Jahres kannst du die Elbphilharmonie besuchen. Hier stecken saftige 760 Millionen Euro drin. Geplant waren damals nur knapp 80 Millionen Euro. Aber wir kennen das ja – immer das gleiche. Bauverzögerungen hier, Kommunikationsprobleme da.

Mitten im Strom der Elbe wurde das Meisterwerk auf rund 17’000 Stahlbetonpfählen errichtet. In dem ganzen Komplex befinden sich zwei Konzertsäle, ein Hotel, 45 Wohnungen sowie eine frei zugängliche Besucherterrasse in 37 Meter Höhe. Von hier oben hast du einen fantastischen 360-Grad-Blick über den Hafen und die Stadt.

Wir empfehlen dir einen Besuch am frühen Morgen oder Abend, dann kannst du die Touristenmassen umgehen. Am Ticketschalter bekommst du ein kostenfreies Ticket für die Plaza und kannst mit den Rolltreppen hinauf fahren oder du buchst dein Ticket bequem online.

Wenn du mal einen der Konzertsäle sehen willst, kannst du eine geführte Tour buchen (rechtzeitig vorab reservieren) oder ein Ticket für eine Vorstellung erwerben. Im grossen Konzertsaal befindet sich das Orchester in der Mitte des Saales.

Hafencity Hamburg

Direkt hinter der Speicherstadt beginnt das grösste Projekt Hamburgs – die Hafencity (auch „Stadt des 21. Jahrhunderts“ genannt). Hier wird versucht, die Stadt zu erweitern und lebendiger, unverwechselbarer und maritimer zu gestalten. Seit 2008 ist dieses Gebiet ein eigener Stadtteil von Hamburg-Mitte. Heute wurden 62 Projekte erfolgreich fertiggestellt, weitere 70 stehen in den Startlöchern. Bis 2025 – 2030 soll die Hafencity dann komplett fertig sein.

Mit den öffentlichen Fähren der HVV kannst du entspannt und bequem den Hafen erkunden. Direkt an den St. Pauli Landungsbrücken kannst du eine der Fähren nehmen und mit dem regulären Tagesticket die Gegend vom Wasser aus erkunden. Bei einer privaten Tour bekommst du viele Informationen zu den Hamburger Highlights von einem echten Matrosen mit Witz und Dialekt.

 

Der Hamburger Hafen

Am Hamburger Hafen ist immer etwas los. Du kannst gemütlich am Ufer sitzen, den Sonnenuntergang geniessen, schlemmen, die Seele baumeln lassen oder Highlights von Hamburg entdecken. Besonders beliebt ist das spektakuläre Hafenfest, welches jedes Jahr im Mai stattfindet. Hier feiern tausende Menschen ausgelassen den Geburtstag des Hafens.

Am besten kannst du den Hafen mit einer Hafenrundfahrt entdecken. Wie schon oben erwähnt kannst du die öffentlichen Fähren nehmen. Natürlich werden hier auch unzählige andere, private Touren angeboten. Wenn du mal Lust auf was „Anderes“ hast, dann könnte die dreistündige Hafentour „Auge in Auge mit den Giganten“ etwas für dich sein. Das Unternehmen Jaspar bietet Touren durch die riesigen Containerterminals Burchardkai und Altenwerder an (circa 30€).

Die charmante Speicherstadt

Eine der für uns schönsten Gegenden ist die Hamburger Speicherstadt. Bismarck veranlasste hier im Jahre 1888 den Bau dieser Speicherstadt. Mit den Jahren wuchs sie auf fast 500’000 qm Speicher- und Kontorfläche an. Hier lagen einst Schätze aus aller Welt wie Kaffee, Tabak, Teppiche, hochwertige Elektronik oder Kakao. Zudem befindet sich hier das grösste Orientteppichlager der ganzen Welt.

In der Speicherstadt gibt es zudem einige TouristenHighlights wie zum Beispiel das Hamburg Dungeon, die weltweit grösste Miniatureisenbahn, trendige Bürokomplexe, Werbeagenturen, Mode-Showrooms, Theater und Restaurants.

Vom Jungfernstieg aus werden Fleetfahrten durch die Speicherstadt angeboten. Dann geht es auf dem Wasser durch die engen Fluss-Gassen. Vor allem am Abend ist die Speicherstadt wirklich schön und bietet ein tolles Fotomotiv. Aber auch mit dem Fahrrad macht es viel Spass durch diesen Bezirk zu radeln.

St. Pauli und Reeperbahn

Auf der Reeperbahn, auch „Kiez“ genannt, geht es vor allem am Abend und in der Nacht so richtig zur Sache. Hier befindet sich Hamburgs Vergnügungsviertel Nummer eins. Zahlreiche Tabledance-Bars, Kabarett, Diskotheken und Studentenclubs tummeln sich hier auf knapp 930 Metern. Tagsüber ist es hier richtig ruhig, erst am Abend erwacht die Gegend zum Leben. Dann kommen tausende Menschen jeden Alters zur Rotlichtmeile.

Neben bekannten Gesichtern wie Olivia Jones, befindet sich hier auf der Reeperbahn aber noch eine weitere Berühmtheit. Die Davidwache, welche hier tagtäglich für Sicherheit sorgt. Das Polizeirevier befindet sich in einem der schönsten Gebäude auf der Reeperbahn. Das Kuriose: die Polizisten sind zuständig für gerade einem einen Quadratkilometer und lediglich 14’000 Menschen. Es ist nicht nur das kleinste Polizeirevier sondern auch das bekannteste in ganz Deutschland.

St. Pauli ist heute nicht mehr nur ein Rotlichtviertel. St. Pauli ist anders, schrill und alternativ. Zu diesem Viertel gehören die Landungsbrücken, der Hafen, das Karoviertel, der Spielbudenplatz, die Tanzenden Türme, die St. Pauli Kirche, der Park Planten und Blomen, das Heiligengeistfeld und auch der St.-Pauli-Fischmarkt. Vor allem bei Künstlern, Freiberuflern und Kreativen ist St. Pauli richtig angesagt. Kein Wunder dass hier die Mietpreise ins Unermessliche steigen.

Hamburger Altstadt

Das unmittelbare Zentrum Hamburgs bildet die Altstadt. Auf gerade einmal 1,3 Quadratkilometern findest du hier viele Kontorhausviertel, drei der fünf Hauptkirchen, die historische Deichstrasse, Museen, das wirklich imposante Rathaus, den Domplatz und Shoppingmeilen für „Normalos“ und „Luxus-Junkies“.

Besonders gut gefiel uns die Deichstrasse am Nikolaifleet, ein schmaler Strassenzug mit historischem Flair. Hier sieht man Reste der Hamburger Altstadt mit Kaufmannshäusern aus dem 17. Jahrhundert.

 

Auszeit am Wasser

Hamburg und Wasser – das gehört zusammen wie Pech und Schwefel, wie St. Pauli und Reeperbahn. Für uns ist eine Stadt am Wasser einfach immer ein Zeichen des Relaxens. Mitten in der Stadt befindet sich die Binnen- und Aussenalster. Hier kannst du entspannt die Seele baumeln lassen, spazieren gehen oder ein BBQ veranstalten. Romantisch wird es dann zum Sonnenuntergang an der Aussenalster.

Die Stadt ist einfach voll von Wasser und genau das mögen wir hier so sehr. 2’500 Brücken gibt es in Hamburg, mehr als in Amsterdam oder Venedig. Denn an vielen Stellen muss man ja immerhin die Fleete, die Kanäle von Elbe und Alster irgendwo überqueren um von A nach B zu kommen.

Aber auch am Hafen gibt es natürlich genügend Wasser. Wenn du mal im Vorort Wedel unterwegs bist, kannst du hier die Schiffe begrüssen, welche die Hansestadt erreichen. Cool sind auch die Blankeneser Treppenbauten am Flussufer. Und wusstest du, dass Hamburg sogar einen eigenen Strand hat? Am Elbstrand in Övelgönne kannst du bei heissen Temperaturen ins kühle Nass springen.

Mit dem Schiff Linie 62 fährst du von den Landungsbrücken in Richtung Neumühlen. Alternativ kannst du auch mit dem Bus 112 bis Neumühlen/Övelgönne fahren. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zum Strand.

Auszeit im Grünen

Hamburg hat nicht nur reichlich Wasser zu bieten sondern auch viel Natur und viel viel Grün. Bei unsere Tour durch die Stadt entdeckten wir Planten un Blomen (Pflanzen und Blumen). Diese grosse Parkanlage ist wirklich toll. Blumenbeete, Rasenflächen, idyllische Bäche und kleine Seen. Was braucht man mehr?  Die angelegten Themengärten versprechen Ruhe und Entspannung. Zudem finden hier im Sommer Konzerte und farbige Wasserlichtspiele statt.

Und auch ein Ausflug zum Stadtpark (in Winterhunde) lohnt sich. Es ist der grösste und älteste Park in Hamburg. Hier befindet sich eine Freilichtbühne, ein Freibad, ein Spielplatz mit Planschbecken und zahlreiche Liege- und Grillmöglichkeiten.

Die beste Aussicht von oben

Hamburg hat viele attraktive Orte für den perfekten Ausblick. Vom Michel aus hast du eine tolle Sicht auf die City und den Hafen. Für 5€ kannst du die 452 Stufen hinauf und den Panoramablick aus einer Höhe von 106 Metern geniessen. Mit dem Fahrstuhl geht es natürlich etwas schneller. Von der Hauptkirche St. Petri bekommst du ebenfalls eine top Möglichkeit geboten, um die Stadt von weiter oben zu beobachten.

St. Michaelis ist eine der schönsten Barockkirchen Norddeutschlands

Seit seiner Erbauung um 1648 wurde der Michel dreimal nach Bränden neu erbaut. Der dreischiffige Bau ist innen ausserordentlich dekorativ, golden, filigran und schwungvoll gestaltet. Der Altar ist 20 Meter hoch und wurde mit edlen Materialien wie Teakholz, Marmor und Mosaikarbeiten gebaut und verziert. Den Raum könnt Ihr kostenlos besichtigen; fotografieren ist ausserhalb der Andachtszeiten erlaubt.

Der alte Elb-Tunnel

Der Schweiss steht mir auf der Stirn, mein Herz schlägt wie wild – da ist sie also, die Panikattacke, ausgelöst durch einen Blick in 24 m Tiefe. 24 m Höhenunterschied sind nun wahrlich nicht besonders viel. Mein Blick schweift den schmalen Treppen hinab in den Alten Elbtunnel. Natürlich gehen wir runter und spazieren den 1.92 km langen Tunnel unterirdisch der Elbe hindurch bis auf die andere Seite. Ganz coole Sache 🙂

Chocoversum – ein süsses Vergnügen

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, das Chocoversum in Hamburg nicht zu besuchen. „Das ist keine Schweizer Schokolade“, dachte ich mir, „dafür zahle ich nicht auch noch Eintritt.“ Doch dann war unser letzter Tag eher ein verregneter und grauer Dienstag, wo wir noch ein Ausflugsziel im trockenen suchten. Also gut, dann gehen wir da doch mal rein. Und muss seitdem zugeben: Das Chocoversum ist gut gemacht und bietet Besuchern ein ebenso interessantes wie süsses Vergnügen.

Zunächst einmal: Das Chocoversum ist kein richtiges Museum, sondern ein eher eine Show. Der Eintritt ist nur in Kombination mit einer 90-minütigen Führung möglich, nur reingehen und sich die Maschinen ansehen, geht nicht. Würde sich wohl auch nicht lohnen, denn die Ausstellung ist eher klein und es gibt nur wenige Dinge zu sehen. Aber die geführte Tour macht die Ausstellung im Chocoversum dann doch zu einem echten Erlebnis.


Hinweis: Unser Aufenthalt wurde von Hamburg Tourismus unterstützt – Vielen Dank hierfür. Unsere Leser dürfen wie immer sicher sein, dass wir hier stets unsere Ansichten und Begeisterungen vertreten.

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