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Lumbini Grenzübergang nach Nepal

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Um 4 Uhr in der Früh brechen wir unsere Reise nach Lumbini in Nepal auf. Die ganze holprige Pistenfahrt haben wir gut überstanden und kommen um 13 Uhr gut beim indischen Ausreisegebäude an. Das indische Ausreisegebäude ist eine unscheinbare Hütte am linken Strassenrand, die mit uns noch viele weitere Touristen und vor allem Pilger betreten. Der Grenzübertritt ist Indern und Nepalesen ohne Kontrolle gestattet. Wir aber brauchen unseren Ausreisestempel. „How long did you stay in India?“, fragen uns die beiden Grenzbeamten freundlich. Beim Durchblättern unserer Pässe verdunkelt sich die Miene des einen und wortlos reicht er einen unserer Pässe an seinen Kollegen weiter. Somit heisst es für uns abwarten…

Ohne weitere Zwischenfälle beladen wir bei einem RickshawFahrer unser Gepäck und die Fahrt geht los über den Zoll. 3 Minuten später passieren wir das grosse Tor, welches die Grenze zwischen den beiden Ländern markiert. Tschüss Indien! Und hallo Nepal! Auch hier läuft die Einreise unproblematisch, da wir unser Visum schon in der Schweiz erledigt haben, brauchen wir auch hier nur noch den Einreisestempel im Pass. Und weiter geht die Fahrt. Für unser Gepäck interessiert sich auf beiden Seiten niemand.

Die Fahrt geht durch Schlaglöcher und über Wellbrettpisten weiter. Nun fehlen uns nur noch 60 Minuten Fahrzeit bis zum heutigen Hotel.
Mein kleiner Aufsteller heute im Taxi ist, als plötzlich meine Fitbit Uhr am linken Armgelenk fibriert und mir angibt ich hätte die 10’000 Schritt erreicht. Das soll für dich also ein Zeichen sein, wie krass holprig unsere Fahrt heute war. Hihi

Als wir vor dem Hotel aussteigen, merken wir den Wechsel der Klimazonen durch die warme Luft dafür aber weniger feucht. Tagsüber kletterte das Thermometer über die 30°C und wir suchten uns mittags ein schattiges Plätzchen. Abends haben wir ganz viele neue Freunde gefunden: Mücken! Sie haben sich auf uns gestürzt und unser europäisches Blut gesaugt, als ob es da sonst keine Touristen gäbe. Ja, wir haben den Mückenspray heute vergessen. Aber wir sind ja auch schon ein paar Stündchen unterwegs…

Maya Devi Tempel

In unserem schlaftrunkenen und einwenig zerstochenen Zustand machen wir uns gegen den Abend auf den Weg zum Maya Devi Tempel. Maya Devi ist die Mutter Buddhas und in dem Tempel soll die Geburtsstelle zu sehen sein. Nach erfolgreichem Ticketkauf durften wir auch schon die Schuhe ausziehen und uns den Tempel ansehen. Das Gebäude selbst ist herrlich unspektakulär und hat wenig mit einem Tempel gemeinsam (so wie wir uns das vorstellen). Im Inneren finden sich jedoch die Mauerreste des damaligen Tempels inklusive des Geburtsmarkers (ein Stein). Unterhalb der Statue vom Buddha und seiner Mutter klebten chinesische Touristen Blattgold an die Wand. Ein netter Sicherheitsmensch erklärte uns, dass das eine Art Wertschätzung Buddhas ist. Sah auf jeden Fall schön aus!

 

Um diesen Tempel herum stehen weitere Mauerreste von Stupas und Tempeln aus dem dritten Jahrhundert vor Christus. Damit sind es auch die ältesten Gebäude in ganz Nepal. Buddha selbst soll 629 v.C. geboren worden sein und hat seine Geburtsstätte später als wichtigen Pilgerort für die Buddhisten ausgegeben.

 

Der Sacred Garden umschliesst den Maya Devi Tempel und hier sahen wir Mönche und eine buddhistische Touristengruppe meditieren. Der gleichförmige Gesang zog uns in den Bann und wir schauten ihnen eine ganze Weile dabei zu.

 

 

 

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