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St. Beatus Höhlen

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Ein atemberaubendes Naturspektakel erwartet dich in der St. Beatus-Höhle am Thunersee. Bei einem Rundgang durch die Grotten erhältst du interessante Informationen und Fakten über die Tropfstein-Formationen, die Hallen und Schluchten. Lass dich von dem alten Naturwunder begeistern und besuche eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Schweiz.

Vom Höhlensystem sind bis heute zirka 14 Kilometer erforscht. Davon ist ein Kilometer dank elektrischer Beleuchtung und gesicherten Pfaden bequem zu Fuss erreichbar. Ob du einen geführten Rundgang oder einen individuellen Besuch möchtest, kannst du direkt an der Kasse wählen. Abgerundet wird das Erlebnis kulinarisch im Panorama-Restaurant mit Blick auf den tiefblauen Thunersee und auf die Berner Alpen! Atemberaubende Weitsicht ist bei schönem Wetter ist auf jeden Fall gegeben. Auf der Eintrittskarte gibt es noch einen Gutschein für eine Pizza Margherita in der Höhe von je 2 CHF.

Also los, auf was wartest du noch? 😉

 

Die St. Beatus-Höhlen sind ein spezieller Ort; geheimnisvoll, sagenumwittert und faszinierend zugleich. Deshalb gehören sie auch zu den beliebtesten Ausflugszielen am Thunersee sowie auf der Grand Tour of Switzerland. Tosendes Wasser, beeindruckende Tropfstein-Gebilde und märchenhafte Spiegelwelten verzaubert uns.

Vom Wohnmobilparkplatz führt der Weg über mehrere Brücken, über das tosende Wasser und vorbei an schäumenden Wasserfällen. Auf dem Parkplatz unten steht ein Wohnmobilverbot, welches nicht für Besucher der St. Beatus Höhlen gilt. Du kannst dein Camper also ohne Probleme hier parken, wenn du die Grotte besuchen möchtest.

Vor dem Höhleneingang erwartet die Skulptur des legendären Drachen. Der Drache wurde der Sage nach vom Heiligen Beatus aus den Höhlen vertrieben.

Rund ein Kilometer des weit verzweigten Höhlensystems ist ab Mitte März geöffnet. Die generellen Öffnungszeiten findest du hier. Dieses Naturspektakel ist dank Beleuchtung und gesicherten Pfaden bequem für Familien begehbar. Führungen sind etwa alle 45 Minuten mit einer Dauer von rund 75 Minuten möglich. Innerhalb der Höhle herrscht eine konstante Lufttemperatur von 8 bis 10 Grad. Demzufolge also eher etwas kühl und darum empfehlen wir warme Kleider zu tragen.

In den Höhlen eröffnet sich eine faszinierende, märchenhaft anmutende Stein- und Wasserwelt für die Sinne. Mal rauscht es, mal tropft es und dann einfach nur Stille. Mal sind gewaltige Tropfsteinformationen in weiten Hallen und Schluchten zu sehen, mal erliegst du dem Zauber der Höhlenwelt in kleinen, endlos scheinenden Spiegelwelten.

 

Milton Grotte besteht aus Stropfsteinmassen. Stropfsteinmasse entsteht durch Kalkablagerung.

Unser Weg führt uns weiter in die Grotte hinein auf einer Treppe und unter uns tobte das donnernde Wasser…

Burg Grotte:

 

Bach Grotte, wie es der Name schon sagt fliesst hier ein lauter Bach durch die Grotte. Das verleiht der Grotte eine charmante Note.

Hier stehen wir in der Kapitäns-Grotte: Dieser Teil der St. Beatus Höhlen in Interlaken wurde erstmals im Jahre 1848 von Johannes betreten. Also schon ganz schön alt diese Grotte. ABER noch heute eine tolle Sehenswürdigkeit für die ganze Familie oder ein perfekter Ausflug im Herbst. Dieser Johannes war Schiffskapitän des ersten Dampfschiffes, welches den Thunersee befahren hat. Zusammen mit einigen Matrosen machte er sich auf den Weg vom Höhleneingang zur Kapitäns Grotte wo wir heute stehen. Wir hatten nur ein paar Minuten da hin zu gelangen, aber Johannes und sein Team hatte damals über 4.5 Stunden…

Drei Schwestern-Grotte: Kurz in die Knie sitzen und schon kannst du dieses grossartige Naturspektakel, die sogenannten drei Schwestern sehen. Der kleine See ergibt eine einzigartige Spiegelung, welche den Effekt ergibt, dass sich eine Grotte unterhalb der Grotte ergibt.

Kennst du den Unterschied von Stalagmiten und Stalaktiten? Nein? Wir erklären es dir kurz, denn es ist ganz einfach und gibt dazu sogar noch eine Eselsbrücke:

StalaGmiten: wachsen von unten nach oben
StalaKtiten: wachsen von oben nach unten

 

Unsere Eselsbrücke dazu:
StalaGmiten -> G kommt vor K im Alphabet und daher von unten nach oben und somit wachst der StalaKtit von oben nach unten weil er im Alphabet hinten kommt…

Nächste Grotte auf unserer Tour ist die: Gletschermühle

Damit diese Gletschermühle aber entstehen kann, ist nicht unbedingt einen Gletscher nötig. Sondern einfach Wasser. Krass oder?
Es muss auch nicht immer einen grosser Stein darin liegen. Kleines Geschiebe reicht schon aus.

 

Unter dieser Tropfsteinwand fliesst der Hauptbach weiter, denn wir oben auf den Fotos schon gesehen haben. Dieser Gang, den wir hier begehen ist eher schmal und jung und daher noch im Wachstum. Aber ein sehr schöner und beschauliche Tropfsteinwand. Wusstest du, dass diese Wand aus Sinter besteht? Natürlich gell, wenn du wüsstest was Sinter ist 😉 Hier die Auflösung: Sinter entsteht durch eine allmähliche mineralische Ablagerung auf dem Gestein.

Wir könnten dir noch etliche Bilder zeigen, aber am Besten besuchst du diese Höhle einfach selber. Es ist nämlich ein perfekter Ausgangspunkt für weitere Sehenswürdigkeiten in der Region Interlaken.

 

Unser Parkplatz:

 

Übernachtet, nach diesem Ausflug, haben wir auf dem TCS Camping Thunersee-Gwatt. Mehr dazu kannst du hier lesen.

Hinweis: Unser Aufenthalt wurde von Campingregion Interlaken unterstützt – Vielen Dank hierfür. Unsere Leser dürfen wie immer sicher sein, dass wir hier stets unsere Ansichten und Begeisterungen vertreten.

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