Wann genau hat Kürbis Saison?

Der Kürbis mag es heiss und sonnig. Die Kürbisse pflanzt man ab Ende April bis Mitte Mai an; ab Juni ist es dann wiederum zu spät. Kürbisse, die dann angepflanzt werden, werden nichts mehr.

Die Kürbiszeit beginnt ab frühestens Ende Juli, typischerweise mit dem Ende des Spätsommers im August.

Die Kürbis-Saison hat ihren Höhepunkt in den Herbst-Monaten September und Oktober und geht bis zum Frost.

Zur Kürbiszeit: 9 Dinge, die kaum einer weiss

  • Weltweit gibt es über 850 Kürbissorten
  • Kürbisse sind kein Gemüse, sondern Beerenfrüchte (Tomaten übrigens auch nicht). Sie werden daher zuweilen auch „Panzerbeeren“ genannt
  • Ursprünglich wurden wohl nur die Samen der Kürbisse gegessen, in Österreich gelten sie heute noch als Spezialität. Sie kommen allerdings zum Teil aus China
  • Der Kürbis ist verwandt mit der Zucchini – eigentlich sind Zucchini ebenfalls Kürbisse. Übrigens auch Gurken. Und Melonen
  • Zu längeren Nutzung kann man Kürbis einfrieren – oder Kürbismarmelade mache
  • Kürbisse enthalten eigentlich Bitterstoffe (Cucurbitacine), die für den Menschen ungesund sind, aber aus ihnen herausgezüchtet wurden. Wenn Kürbisgerichte bitter schmecken, sollte man sie nicht verzehren. Wer selber kocht, sollte sie schon roh auf Bitterkeit prüfen
  • Kürbisgewächse werden gerne auf enorme Grössen gezüchtet – einer der schwersten wog 1,2 Tonnen
  • Die harthäutigen Früchte sind sehr lang haltbar – fast sechs Monate lang. Feuchtigkeitsbedingter Schimmel ist ihr schlimmster Feind

Kürbis

Warum ist Kürbis gesund?

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Zum Glück, denn die rundlichen Gewächse versorgen uns dann mit allerlei wichtigen Inhaltsstoffen. So enthält der Kürbis viele Mineralstoffe wie zum Beispiel Eisen und Kalium. Eisen ist vor allem wichtig, um unseren Sauerstofftransport im Körper zu regulieren. Kalium ist für unsere Nerven und Muskulatur notwendig. Für sein kräftiges Orange ist übrigens der hohe Gehalt an Beta-Carotin verantwortlich. Das wandelt der Körper in Vitamin A um. Wenn du deinen Augen, Schleimhäuten und deiner Haut etwas Gutes tun willst, solltest du also beherzt zum Herbstgemüse greifen.

Kommen wir zum Thema Kalorien. Ist das vielleicht die Schwachstelle des Dickerchens? Keinesfalls. Denn auch wenn sein Äusseres anderes vermuten lässt, enthält der Kürbis je nach Sorte lediglich 23 bis 27 Kalorien pro 100 Gramm. Seine rundliche Gestalt hat der Kürbis übrigens wegen seines hohen Wasseranteils. Du musst also nicht um deine schlanke Linie fürchten – zumindest, wenn du ihn pur geniesst.

Kürbiskerne gut für die Stimmung

Manchmal hat man keine Zeit für aufwändige Kürbis-Rezepte. Deshalb musst du die gesunden Fitmacher aber nicht komplett von deinem Speiseplan verbannen. Des Problems einfache Lösung heißt Kürbiskerne. Eine Handvoll des alternativen Studentenfutters am Tag und deine Stimmung steigt. Denn Kürbiskerne enthalten die Aminosäure Tryptophan, und die ist an der Produktion des Glückshormons Serotonin beteiligt. Außerdem stecken Omega-3-Fettsäuren darin und die wirken sich unter anderem günstig auf die Blutfettwerte aus. Grund genug also, hin und wieder das Knabberzeug zu essen. Falls du doch mal wieder den Kochlöffel schwingen solltest, dann integriere die Kerne in deine Rezepte. Geröstete Exemplare verleihen beispielsweise einer Kürbissuppe oder Salaten eine knusprige Note.

Kürbiskerne

Kürbis einkaufen und lagern: Tipps

Woran erkennst du, ob ein Kürbis reif ist? Ganz einfach: Mach den Klopftest. Wenn ein hohler Klang zu hören ist, sollte das Exemplar reif sein. Wenn das Gemüse hingegen auf leichten Druck nachgibt, ist es reifetechnisch über das Ziel hinausgeschossen. Die gute Nachricht: Kürbisse halten bei richtiger Lagerung mehrere Monate. So hast du sogar noch bis weit in den Frühling hinein deine Freude daran. Bewahre das Herbstgemüse in einem relativ kühlen Raum auf – zwischen 10 und 13 Grad sind ideal. Angeschnittene Kürbisse bleiben im Kühlschrank gut zwei Tage frisch. Alternativ kannst du einzelne Stücke blanchieren und einfrieren.

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