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Der schönste Fjord der Welt

Der Geirangerfjord – ein fantastisches Naturwunder, das seit über hundert Jahren durch seine schroff abfallenden Felswände, die glänzenden Berggipfel in der Herbstsonne und das klare Wasser Touristen anlockt. Auch uns! Der Geiranger lag am auf einem Weg zu einer der schönsten Strassen Norwegens: dem Trollstigen!

Über die aufregende Fahrt über die legendäre Serpentinenstrasse Trollstigen bewältigten wir 11 Haarnadelkurven bei 9% Steigung, nach deren Bewältigung kamen wir unten am Wasser an.

Der Geirangerfjord ist der bekannteste Fjord Norwegens und das zu Recht: Seit 2005 zählt er gemeinsam mit dem Nærøyfjord aufgrund seiner einzigartigen Naturvielfalt zum UNESCO-Weltnaturerbe. Charakteristisch sind seine steilen Felswände, die bis zu 1’000 Meter hoch von der Wasseroberfläche aufragen.

 

Das winzige Dorf Geiranger liegt am Ende des Fjords und ist nur erreichbar über die Passtrassen oder der Wasserzufahrt. Normalerweise ist hier nicht viel los – jedenfalls bis zur Invasion der Kreuzfahrt-Touristen. Dann füllt sich der Ort schlagartig. Die philippinischen Angestellten der Schiffe quetschen sich rund um den W-Lan-Spot am Tourismusbüro, während die Reisenden sich einen Platz in einem der Ausflüge sichern wollen. Kleine Bistros und Souvenirläden mit Wikingerschiff-Modellen, Wikingerhelmen und norwegische Fleece-Pullis hängen vor den Läden. Hinter dem Dorf führt der Weg bereits steil nach oben mitten in die Berglandschaft hinauf zu Dalnibba.

Eines der grössten Vorteile des Campings allgemein ist übrigens, dass sich viele Stell- und Campingplätze an unschlagbaren Stellen befinden, die bei einer Übernachtung in einem Hotel – mit diesem Ausblick – wahrscheinlich ein Vermögen kosten würden; bei einem Camping- oder Stellplatz aber bleibt es bei einer recht kleinen Summe von bis zu 30 Euro pro Nacht.

Die Fahrt mit der Fähre über das tiefgrüne Wasser des Geirangerfjords von Geiranger nach Hellesylt (40 Euro inkl. Auto) führte in der etwas mehr als einen Stunde vorbei an steilen, bewaldeten Bergen mit ein paar einsamen, zum Teil verlassenen Bauernhöfen und vielen Wasserfällen, von denen die sogenannten “Sieben Schwestern” nebeneinander bis zu 300 m in die Tiefe stürzen.

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