Italien

Parma

Oberitalienische Grossstadt

Parma ist vor allem für den leckeren Parmaschinken und Parmegiano Reggiano bekannt. Ausserdem wurde die Firma Barilla 1877 in Parma gegründet. Parma die oberitalienische Grossstadt liegt an der Hauptautobahnachse von Mailand nach Pisa

 

Parma ist historisch eine sehr schöne und saubere Stadt. Die Universitätsstadt ist eine unheimlich charmante Stadt mit einem für uns typisch italienischen Flair. Dieses lässt sich besonders gut bei einem Spaziergang durch die Altstadt beobachten. Auch wenn wir in Reiseführern oft gelesen habe, dass Parma keine besonders schöne Stadt sein soll, lohnt sich unserer Meinung nach dennoch ein Besuch. So schlenderten wir durch die Strassen und Gassen und begutachteten die wundervollen alten Bauten.

Tatsächlich hat Parma viel Kulinarisches zu bieten, wovon die Trattorien in der Altstadt zeugen. Es ist eine rustikale und öde Stadt. Der Fluss Parma, ein Nebenfluss des Po, teilt das Zentrum in das sogenannte Neue und Alte Parma.

Parma gehört zu jenen Städten, die sich herrlich zu Fuss erkunden lassen. Oder mit dem Fahrrad, mit dem auch viele Einheimische unterwegs sind und auf teilweise gut ausgebauten Fahrradwegen längere Entfernungen zurücklegen können. Eine Seltenheit in Italien.

Auf der Suche nach etwas Schatten – es sind fast 40 Grad – lande ich im Parco Ducale. Der herzogliche Park ist im Stil eines englischen Landschaftsgartens gestaltet und bietet eine ruhige Oase im Zentrum der Stadt. Im Park verweilen wir ein paar Augenblicke, bevor wir ins Herz des centro storico spazieren.

Der Strada Cavour folgend, treffen wir schon bald auf den Piazza Garibaldi, mit einem großen Denkmal des berühmten Freiheitskämpfers Giuseppe Garibaldi. Wir überquerten die Strada della Repubblica mit ihren vielen Geschäften und gehe geradeaus in die Strada Luigi Carlo Farini. Hier pulsiert vor allem am Abend das Leben und die Parmaer nehmen in einer der vielen Bars gerne ihren Feierabend-Drink ein. Wir gingen weiter.