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Segeltrip zu den Whitsunday Islands

Die Whitsunday Islands – gehört unbedingt auf deine Pucket-List für Australien

Auf deiner Reise entlang der Ostküste kommst du bestimmt am Airlie Beach vorbei. Hier solltest du auf jeden Fall für mindestens zwei Tage einen Stopp einlegen, denn Airlie Beach ist der Startpunkt für Segeltrips in die Whitsundays, die aus insgesamt 74 Inseln bestehen!
Da wir die Whitsunday’s unbedingt sehen möchten, haben wir unseren zweitägigen Segelturn online vorab bereits gebucht. Wir würden es auch immer wieder so machen, denn Last Minute vor Ort buchen, haben wir live miterlebt, bringt kein Glück und es sind alle Plätze ausgebucht.

Hier haben wir für dich 9 Tipps zusammengestellt, damit du das Beste aus deinem Trip zu den Whitsunday’s herausholen kannst:

 

 

Die verschiedenen Boote zu den Whitsundays

Bei der Auswahl des Bootes hast du die Qual der Wahl, denn es gibt hier reine Partyboote, Boote für Ältere etc. Wir wollten eine Segeltour mit etwa gleichaltrigen jungen Menschen und trotzdem coolen Aktivitäten. Dabei sind wir auf das Segelboot «Siska» gestossen, die neben dem Schnorcheln auch gemütliche Sonnenbaden an Deck anbietet 😉

Die Crew des Schiffes besteht aus nur drei Personen, was bedeutet, dass wir Passagiere an Bord ordentlich mit anpacken dürfen.

 

Wie in jedem E-Mail vorab kommuniziert wird, kannst du nur begrenzt Gepäck mitnehmen und nur Taschen ohne Reissverschlüsse. Der einzige Stauraum für das Gepäck an Board ist dein Bett. Dein Getränk (Alkohol) kannst du oben an Deck in die beiden Kühlboxen legen.

Unter Deck bei den Kajüten achte darauf, dass du bei einem Fenster (Dachlucke) schlafen kannst. Sonst wird es zu warm und du kannst nicht schlafen so wie wir 😉

Aber ja, wenn es dir zu heiss wird im Bett, kannst du auch ohne Probleme mit deinem Leintuch und Kopfkissen oben an Deck gehen und dir ein freies Schlafplätzchen aussuchen. Blöd ist dann nur, wenn es beginnt zu regnen und alle wieder nach unten rennen…

 

Unser 1. Stop: Hill Inlet und Whitehaven Beach

Nach nur etwa 20 Minuten werden auf dem Meer die Segel gehisst.

Kurz darauf befinden wir uns am ersten Stop auf unserem 2-Tagesausflug. Der Aussichtspunkt «Hill Inlet» am nördlichen Ende des Whitehaven Beach. Anschliessend geht es weiter zum Border Island. Während wir den traumhaft schönen Sandstrand von Whitehaven Beach bereits aus der Cessna bewunderten, bietet der Hill Inlet das bekannte Postkartensujet über die Meeresbucht, die in allen erdenklichen türkis Nuancen schimmert. Fototechnisch ist es bei Ebbe besonders interessant, da dann die Sandstrukturen am besten zur Geltung kommen.

Der Hill Inlet Lookout sowie Whitehaven Beach sind Teil des Whitsunday-Islands-Nationalparks. Die Zugänglichkeit zum Nationalpark wird reguliert – es ist nur eine limitierte Anzahl Tour Operators pro Tag zugelassen.

 

Tag 2 auf den Whitsundays

Nach einer kurzen Nacht (Weckzeit vom Regen auf dem Boot war 5:30 Uhr) gibt es erstmal Frühstück. Frisch gestärkt geht es dann zu unserem ersten Schnorchel-Aktivität in den Neopren-Anzug. Die müssen jedes Mal angezogen werden, damit wir vor den Stingers (Quallen) geschützt sind.

Nachdem wir mit Schnorchel, Taucherbrille und Stinger-Suits ausgerüstet wurden, geht es mit dem Schlauchboot vom Schiff zum Schnorchelspot. Somit steigt die Nervosität. Für uns ist es sehr interessant, denn wir gehen mit hohen Erwartungen nun ins Wasser, denn es ist ein buntes und bekanntes Riff.

Doch als wir vom Boot springen und den Kopf das erste Mal unter Wasser halten, ist all die Aufregung verflogen. Die Korallen, die Farben, die Fische… wir schweben im Wasser und alles um uns herum ist still. Wir schauen uns beide an und zuckeln mit den Achseln… Hmmm.. was sollen wir sagen? Für uns überhaupt nicht erwähnenswert dieser Schnorchelspot. Also planschen wir noch eine Weile bis wir mit dem Boot wieder zurück auf unser Segelschiff gefahren werden.

Doch wenige Knoten-Meilen weiter, dürfen wir erneut schnorcheln. Was sollen wir sagen? Wir sind ziemlich enttäuschend ins Wasser gehopst und halten den Kopf etwas vorsichtiger ins Wasser.

Doch als wir dieses Mal ins Wasser hüpfen, erschrecken wir uns. Tausende Bunte Fische befinden sich direkt vor unseren Augen. Sie berühren uns, schwimmen um uns herum und schauen uns an. Es ist der Wahnsinn! Sogar ein kleiner Hai zieht ganz ungeniert seine Bahnen an uns vorbei. Oder wie wäre es mit dieser Roche?

Aber hey, wir hören die Korallen knistern. Es ist, als schwimmen wir in einer Blase und beobachten, wie friedlich alles dort unten von statten geht. Grüne Fische, blaue Fische, grosse, kleine, runde, schmale. Eine Wasserschildkröte schwimmt tatsächlich wenige Minuter später vor uns und lässt Kindheitserinnerungen aufblühen. Es gibt sie wirklich! 😉

Die Stunde im Wasser vergeht so schnell, dass wir gar nicht merken, wie die anderen in Grüppchen wieder zurück zum Segelschiff fahren. Als wir (natürlich als letztes) zurück aufs Boot kommen, gibt es schon Mittagessen.

Nach dem leckeren Mittagessen segeln wir über das flache und kristallglänzende Meer und geniessen die Nachmittagssonne.

Pünktlich um 16 Uhr erreichen wir den Hafen von Airlie Beach, wo wir gut gelaunt zurück in unser Auto schlendern und zum Schlafplatz fahren.

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