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Mit dem Wohnmobil durch die ganze Schweiz

Wohnmobil-Ferien in der Schweiz haben viele Vorzüge. Du bist in den eigenen vier Wänden und doch inmitten der umgebenen Kultur. Denn die Eidgenossenschaft wirbt nicht umsonst mit dem Slogan „Schweiz – ganz natürlich.“ Unser Heimatland Schweiz ist ein Naturparadies. Und weisst du was? Die Schweiz ist ein hervorragendes Land für Wohnmobil-Touren.

 

Von der Romandie bis ins Berner Oberland

Die Schweiz liegt in Mitteleuropa und grenzt an Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich und das Fürstentum Liechtenstein. Vier Sprachen wird in unserer kleinen Alpenrepublik gesprochen und das zeugt von der grossen Vielfalt, die die Schweiz ihren Besuchern zu bieten hat. Die imposante Bergkulisse der Alpen, die sanften Täler und die sechs grossen Städte machen die Schweiz zu einem interessanten Land für Wohnmobilisten.

Du kannst in allen vier Jahreszeiten in der Schweiz tolles erleben. Im Sommer locken die Seen wie der Murten See oder der Vierwaldstättersee, im Winter laden das elegante St. Moritz, Saas Fee oder auch Zermatt zum Ski fahren, Snowboarden und natürlich auch zum Après-Ski ein. Aber auch in der traumhaft schönen Frühlingssonne kannst du einen Abstecher in die nahegelegenen Alpen machen oder die Herbstsonne in einer Schaukäserei oder Schokoladenmuseum geniessen.

Geschichte, Kultur, Traditionen

Zu hören sind in der Regel das „Schwyzerörgeli“ (Handharmonika) sowie Geigen, Bassgeigen, Klarinetten und in gewissen Regionen das Hackbrett oder Trümpi (Maultrommel). Die Alpwirtschaft in der Schweiz hat eine lange Geschichte. Man geht heute davon aus, dass bereits 4000 v. Chr. die Weiden oberhalb der Waldgrenze genutzt wurden. Lange Zeit gerieten sportliche Bräuche gegenüber internationalen Sportarten ins Hintertreffen – doch neuerdings laufen sie wieder zu neuer Höchstform auf. Das Essen in der Schweiz ist ein Potpourri verschiedener Ländereinflüsse, sie verbindet die Küchen ihrer Nachbarstaaten und schafft daraus mit regionalen Zutaten eine einheimische Küche.

Es gibt einige wenige Gerichte und Spezialitäten wie Fondue, Älplermagronen oder Schokolade, die für die Schweiz typisch sind. Von einer eigentlichen Schweizer Küche kann man jedoch kaum sprechen. Es gibt eine Küche mit Berner Platte und Berner Rösti.
Schweiz-Urlaub heißt Alpen-Urlaub! Erfahren Sie Täler, Schluchten & schmale Straßen.

Auf Ihrem Weg in die französischsprachige Schweiz, die Romandie, passieren Sie pulsierende Metropolen wie Zürich, Luzern und Genf, wunderbare Seen wie den Vierwaldstättersee oder den idyllischen Murtensee – und natürlich die empfehlenswertesten Campingplätze und so manchen Insidertipp entlang der Strecke. Bei diesen Aussichten kann der Urlaub kommen, finden Sie nicht?

Veranstaltungen: Tulpenfest Morges, Alpabzug (Nach einigen Monaten in den Bergen kehren die Älpler und ihre Viehherden wieder zurück ins Unterland), Tennis Sportlegende,

Mit einem Tagesausflug zum grössten Wasserfall Europas kannst du in Schaffhausen sehen, denn dort stürzt der Rhein effektvoll in die Tiefe. Den größten und wohl auch schönsten unterirdischen See kannst du im Kanton Wallis finden, und es lohnt sich immer, den Lac Souterrain de St-Léonard zu besuchen.

 

Camping

Wir sind unterwegs auf der neuen Grand Tour of Switzerland, einer mehr als 1600 Kilometer langen Route durch die Schweiz, die 44 Sehenswürdigkeiten verbindet. Sie führt durch alle 13 touristischen Regionen, durch die vier Sprachräume, über fünf Alpenpässe, zu elf Unesco-Welterbestätten, zwei Biosphärereservaten, und sie streift 22 Seen.

Die Tour verbindet also fast alles, was in der Schweiz schön und wichtig ist. Die Traumroute durchs Land geht über Pässe und durch Tunnel – ausgedacht ist sie aber eigentlich für Autos und Motorräder. Mit dem Reisemobil und Caravan gibt es Einschränkungen.

Stellplätze sind ja leider rar in der Schweiz, daher ist es heute wieder ein Campingplatz geworden – ruhig am Waldrand gelegen, schöne moderne Sanitäranlagen. Das zugehörige Restaurant ist sehr schick und ganz neu. Tages-Empfehlungen des Kochs heute: gebratene Steinpilze mit Polenta und Hirschbratwurst mit Rösti. Beides ein Hit und die Preise – extra für Camper – erträglich. Das tut gut, nach einem halben Tag Flüelen-Pass. Rauf und runter mit dem Reisemobil, gefühlte 2000 Kurven. Atemberaubende Aussichten, nach jeder Kurve eine neue. Ob Autofahrer auch wahrnehmen, wie viele Parkbuchten es unterwegs gibt, in die auch ein Reisemobil bequem passt? Damit auch der Fahrer die Berge und die weiten Lärchenwälder, die schneebemützten Bergspitzen und glasklaren Gebirgsbäche in aller Ruhe genießen kann.

Campen und Wildcampen in der Schweiz

Wie in den meisten Ländern Europas ist das Wildcampen verboten und wird, je nach Kanton bzw. Kantonsregierung kontrolliert und mit Geldbußen bestraft.

Im Kanton Genf beispielsweise gilt absolutes Übernachtungsverbot für Wohnmobile. Freistehen ist sehr kompliziert, insbesondere in den deutschsprachigen Kantons gibt es zahlreiche Campingverbote und sogar Parkverbote für Wohnmobile.

Ich kann aber die App “Park4Night” sehr empfehlen, da man dort auch Picknickplätze oder Waldabschnitte findet, wo schon andere Wohnmobilreisende übernachtet und es für sicher erklärt haben.

Mit der App kann man auch leicht alle anderen Plätze finden und sich den raussuchen, der einem sympathisch ist.

Vor allem in touristischen Gebieten und an den vielen Seen der Schweiz findet man einige Stell- und Campingplätze, aber bis auf sehr wenige Ausnahmen sind alle total überteuert.

Ich habe beispielsweise auf dem Campingplatz “Urmiberg” in Brunnen SZ übernachtet. Dort habe ich mich sehr wohl gefühlt, da es ein kleiner Familienbetrieb ist und man zweit circa 22 CHF bezahlen muss, was für die Schweiz günstig ist.

Den Campingplatz “Gäsi” kann ich auch empfehlen. Dort haben wir über 30 Franken bezahlen müssen, hatten aber den schönen Walensee vor uns, kaum andere Wohnmobile, saubere Sanitäranlagen und einfach Ruhe.

 

 

Vignette in der Schweiz

Die Schweizer Straßen sind allesamt gebührenpflichtig. In diesem Jahr kostet die Vignette für Wohnmobile bis 3.5 Tonnen circa 40 Schweizer Franken.

Sie gilt seit Dezember 2017 und ist bis zum 31.01.19. gültig. Es gibt leider weder Tages- Wochen noch Monatsvignetten. Kauft man sich bei der Einreise an einer grenznahen Tankstelle keine, muss man 200 CHF plus 40 CHF (neue Vignette) Bußgeld bezahlen.

Man darf die Vignette außerdem nicht im Auto liegen haben, sondern muss sie gut sichtbar an der Innenseite der Frontscheibe aufkleben, erst dann gilt sie als Zahlungsnachweis und ist gültig.

Bei einem Höchstzulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3.5 Tonnen muss eine höhere Maut, also Schwerverkehrsabgabe bezahlt werden, die für Reisende auch in Form einer Pauschale entrichtet werden kann.

Geschwindigkeit:

 

 

Abschluss / Fazit

Die Schweiz ist für Naturliebhaber wie mich atemberaubend schön. Mich faszinieren die hohen Gletscher, die engen Gebirgsstraßen sind super abenteuerlich und die kleinen “Sätze” (Dörfer) laden zum Träumen ein.

Ich lebe generell minimalistisch und bin kein Fan von überteuerten Dingen, die ich nicht brauche. In der Schweiz war ich deshalb immer wieder überfordert und habe öfters als ich es wollte in meine Reisekasse schauen müssen.

Der Schweiz darf man deshalb aber nicht den Rücken kehren, wenn man etwa eine Woche in diesem Land verbringt und auf seine Ausgaben achtet, kann man eine sehr feine Zeit haben, die Menschen sind total liebenswürdig und haben durch ihr Schweizerdeutsch ganz viel Charme.

Man sieht haufenweise Wanderer und Rucksacktouristen, in den Städten aber tummelt sich auch die High Society der Schweiz. Man bekommt einiges zu sehen, für jeden Geschmack ist was dabei.

Apropos Geschmack: Schaut einen Abend mal nicht so aufs Geld und lasst euch die deftige Küche nicht entgehen!

Wer Lust auf Informationen zum Camper-Ausbau hat, der findet viele wertvolle Tipps und Tricks in diesem 220 Seiten Ratgeber über den Umbau eines Transporters zum Wohnmobil. Hier klicken.

 

Das letzte Jahr stand ganz im Zeichen der Schweiz. Nach vielen Jahren mit längeren Reisen im Ausland, habe ich mir den Fokus gesetzt, mein eigenes Land endlich mal etwas umfangreicher zu entdecken. Denn es gibt so wahnsinnig viele schöne Ausflugsziele in der Schweiz, wo ich trotz meinen 38 Jährchen noch nie war.