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Saint Malo

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Saint-Malo – Wanderbares Küsten-Idyll

Wer hätte gedacht, dass der Ärmelkanal so karibisch leuchten kann? Oder befinden wir uns in Portugal? In Saint-Malo kann das Meer genau gleich in seiner Farbenpracht leuchten. Die alte Hafenstadt ist ein Glücksfall für Kurzurlauber. Schlendern, shoppen, Glacé schlemmen, malerische Küstenlandschaften unsicher machen, am Strand Krebse suchen – Saint-Malo macht alle glücklich!

Das 1. Touristenmagnet haben wir bereits hinter uns mit demSt. Michel. Kurz nach dem Mittag erreichen wir Saint Malo die verwinkelte Altstadt bei herrlich strahlendem Sonnenschein.
Unser gespeicherte Parkplatz auf dem Navigationsgerät führt uns in einen 9 minütigen entfernten Vorort. Mit dem Wohnmobil fahren wir durch die schönen, engen, mit Kopfstein gepflasterten Gassen bis wir zum Parkplatz kommen. Wir können uns sogar den Parkplatz aussuchen 🙂
Vorerst müssen wir zuerst unseren Hunger mit etwas Käse und Cherry-Tomaten sowie Brot stillen, bevor wir unsere Fahrräder ausladen und satteln können. Nach unserem leichten Mittagessen gibt es noch einen Kaffee und im Anschluss radeln wir ungefähr 15 Minuten in die Altstadt von Saint Malo.

Nach der Ankunft in der Stadtmitte steht für uns fest: Saint-Malo ist ein weiteres Touristenmagnet. Die Hafenstadtganz im Osten der Bretagne bietet sich für einen Stopp bei unserer Durchreise geradezu an. Sie ist übersichtlich, familienfreundlich, hat historisch jede Menge zu bieten und eignet sich ideal als Ausgangspunkt für Ausflüge indie Umgebung. Für uns jedoch nicht mehr als ein kurzer Stopp. Denn der Strand ist überfüllt vonTouristen, die Preise sind überteuert und die Gassen gefüllt vom Volk.

In der Hochsaison ist Saint-Malo fest in Touristenhänden, was wir nun definitiv unterschreiben können. Heute bei strahlend heissen Temperaturen konnten wir im Gänsemarsch der Mauer entlang schlendern. Toll oder? Wer uns besser kennt, der weiss genau, dass wir in unserem Urlaub genau das Gegenteil suchen – nämlich leere und unbekannte Flecken 😉
Die See, ganz typisch, steht glatt und unschuldig da. Dabei herrscht zur Nachmittagszeit Ebbe uns somit konnten wir keine Brandungswellen gegen die Festungswälle der Altstadt heran rollen sehen. Über einen steinigen schmalen Weg können die Touristen sogar auf die nah gelegene Insel spazieren. Englische oder gar Deutsche hören wir kaum – die meisten Besucher sind Franzosen.
Oben angekommen, hast du einen wunderbaren Blick sowohl auf das Meer als auch über die Altstadt. Ein besonderes Fotomotiv bieten die vorgelagerten kleinen Festungen Fort du Petit Bé und Fort National, welche früher zum Schutz von St.-Malo beigetragen haben. Hast du genügend Fotos geknipst, kannst du deinen Weg zum Meer fortsetzen oder eine Runde ausserhalb der Stadt drehen und dabei die Türme und Stadttore bewundern. An manchen Stellen stehen sogar noch die alten Kanonen, mit denen sich die Malouinen, die Einwohner St.-Malos, früher gegen Feinde verteidigt haben.

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