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Pointe de Pen-Hir

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Unser Stellplatz ist in Camaret-sur-Mer ganz in der Nähe von Pointe de Pen-Hir. Am Morgen zogen die dunklen Wolken weg und gegen Mittag scheint es trocken zu bleiben. Also beschlossen wir, ein weiteres der 6 Felskaps der Presqu’Île de Crozon zu besuchen: La Pointe de Pen Hir. Das liegt ja nur gute 10km von unserem Übernachtungsstellplatz entfernt.
Unsere Trekking Tour starteten wir direkt im Parc Naturel Régional d’Armorique auf einem schmalen kiesigen Wanderweg. Unser Start fiel auf ein riesiges steinernes Kreuz, welches an die im 2. Weltkrieg gefallenen bretonischen Soldaten erinnern soll. Dank der Lage im Parc Naturel Régional d’Armorique bleiben die Besucher und ihre Fahrzeuge daher unter sich.
Die 70 m hohen Klippen sind wohl das eindrücklichste Kap, welches die Halbinsel bieten kann. Die verschiedenartig zerklüfteten Felsformationen setzen sich auf einer Kette Felseninseln (Tas de Pois, Erbsenhaufen) in’s Meer hinein fort.
Entlang der Küste siehst du Strände, einzelne Häuser, noch mehr Klippen und weitere Inseln. Atemberaubend! Und wie bestellt drückt nun auch die Sonne zwischen den Wolken durch. Es hat merklich aufgefrischt und die Lichtstimmungen verändern sich mit der Intensität des Sonnenlichts und den ziehenden Lichtflecken und Wolken dauernd.
Manchmal lohnt es sich wohl einfach auszuschlafen und einen zweiten Kaffee im Wohnmobil zu geniessen.
Ich konnte mich von der Szenerie kaum mehr losreissen und hab‘ wohl mehr als 150 Fotos gemacht. Das wird gar nicht so einfach sein, die besten Ausblicke die schönsten Lichtstimmungen aus den vielen Bildern heraus zu sortieren. Danke an mein Fotograf Thomas 😉
Auf halbem Weg zurück nach Camaret liegt das Kriegsmuseum Mémorial International de la Bataille de l’Atlantique in einem Bunker untergebracht. Die riesige Bunkeranlage wurde in die Klippen gebaut. Vor dem Museum sind Anker von Schiffen und andere Memorabilien aufgestellt. Der Wahnsinn des deutschen Atlantikwalls und des 2. Weltkrieg wird einem inmitten dieser Ruinen wieder sehr bewusst und stimmt einem ziemlich nachdenklich. Hier geben wir dir einpaar Eindrücke:
Am Ende der Bunkeranlage hast du dann aber einen wunderbaren Blick auf den Traumstrand Les Dunes de Pen Hat, welcher die Gedanken wieder fröhlicher stimmt. Diesen Strand haben wir am Abend zuvor besichtigt.
Kein Wunder gehört La Pointe de Pen-Hir zu den drei meistbesuchten Kaps der Bretagne. Gut haben wir uns für diesen Ort entschieden und vorallem dass wir vom Besucherandrang fast nichts mitbekommen haben…

Unsere Übernachtung:

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