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Mandalay: Tipps und Sehenswürdigkeiten in Mandalay und Umgebung

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Mandalay ist eine grosse Stadt mit einer grossen Auswahl an Sehenswürdigkeiten. Du könntest hier gut eine Woche verbringen, ohne dass dir langweilig werden würde. Wenn du nur einen oder zwei Tage Zeit hast, erfährst du hier von uns, welche Sehenswürdigkeiten du in Mandalay nicht verpassen solltest. Wenn du länger Zeit hast, empfehlen wir dir noch mehr Ausflüge in die nähere Umgebung als wir gemacht haben.

 

In diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Sehenswürdigkeiten Mandalay bietet und welche Ausflüge in die Umgebung lohnenswert sind.

Tagestour in Mandalay

Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Mandalay City zu besuchen, reicht ein voller Tag grundsätzlich aus. Dann bist du aber wirklich den ganzen Tag ohne grosse Pause unterwegs. Klar eine kurze Mittagspause von knapp 30 Minuten sollten drin liegen.

Shwenandaw Kloster

Unsere Tagestour startet beim Kloster Shwenandaw. Wenn das deine erste Sehenswürdigkeit in Mandalay ist, bezahlst du 10’000 Kyat (ca. CHF 6/ EUR 5.5) Eintritt. Das Ticket ist für alle Heiligtümer von Mandalay, Amarapura und Inwa während fünf Tagen gültig.

 

Das Shwenandaw Kloster ist beeindruckend, besonders weil es bereits zwei Mal abgebaut und an einem neuen Ort wiederaufgebaut wurde. Es ist der einzige Teil des ursprünglichen Königpalastes, welcher nicht abgebrannt ist. Die Schnitzereien sind ein wunderschönes Wiedererkennungsmerkmal.

 

Atumashi Kloster

 

Nur zwei Minuten zu Fuss geht es weiter zum Atumashi Kloster, welches nicht ganz so imposant erscheint, doch im Innern erstrahlt die Decke in einem schönen Gold-Ton. Auf der umlaufenden Veranda kannst ein paar schöne Fotos machen.

 

Kothodaw-Pagode

 

Zu Fuss geht unsere Tour weiter zur Kuthodaw Pagode. In dieser Pagode befindet sich das grösste Buch der Welt. Rund um die Pagode stehen 729 kleine, weisse Pagoden, in denen jeweils eine Marmortafel mit Text untergebracht ist.

 

Königspalast

Weiter geht es zu Fuss etwa 20 Minuten zum Osttor des Königspalastes, natürlich kannst du auch mit einem Tuk Tuk fahren. Aber wir sind lieber zu Fuss unterwegs, damit wir unterwegs auch noch Schnappschüsse knipsen können.

 

Der Eintritt ist nur am Osttor möglich, du musst dort deinen Pass oder Idenditätskarte als Depot hinterlegen. Nach dem Tor läufst du weitere 10 Minuten gerade aus zum Eingang des Palastes. Du kannst alternativ auch ein Motorradtaxis innerhalb der Palastmauern für 1’000 Kyat haben.

 

Leider wurde der Palast komplett zerstört und bis auf die Mauer rundherum ist nichts mehr vom Palast übrig. Zwar wurde versucht, den Palast nachzubauen, aber das hat leider nicht so gut geklappt. Eine Besichtigung des Palastgeländes kannst du dir eigentlich schenken, denn viel zu sehen gibt es dort nicht.

Das Einzige, was sehenswert ist, ist der Aussichtsturm vom Palast Gelände. Dann ist es aber auch schon alles.

 

Sunset Point

 

Beim Sunset Point an der Kreuzung Myo Patt / PyinnYa St / Circular Road kannst du den Sonnenuntergang geniessen und nebenbei den Alltag am Fluss beobachten.

 

Es gibt viel zu sehen, die Menschen arbeiten, haushalten und leben direkt am Fluss.

Die Familien der Arbeiter, leben hier direkt am Fluss in sehr ärmlichen Verhältnissen. Auf der anderen Strassenseite stehen teure und chice Hotels. Ein unpassendes und unschönes Bild, welches schwierig zu ertragen ist.

 

Mandalay Hill

Der Mandalay Hill ist bekannt für den Sonnenuntergang, aber der Aufstieg über 936 Treppenstufen lohnt sich ebenfalls für den Tempel.

 

Nimm dir genügend Zeit für den Aufstieg, denn schon auf dem Weg nach oben gibt es viel zu sehen. Rechne mit mindestens 30 Minuten.

Der Aufstieg führt über endlos scheinende Treppen vorbei an Verkaufsständen, Buddha-Figuren und schönen Pagoden, von wo aus du erneut eine schöne Aussicht hast.

Jedes Mal als wir dachten, jetzt sind wir endlich da, kam irgendwo eine weitere Treppe zum Vorschein, die noch weiter nach oben führte.

Nachdem wir 2/3 der Treppen hinter uns haben, erreichen wir einen wunderschönen Tempel. Die Säulen sind mit kleinen Spiegeln verziert und der Tempel wirkt auf uns ein wenig orientalisch.

 

Es geht aber auch bequemer, denn es führt auch eine Strasse auf den Berg. Mit einem Roller oder einem Taxi kannst du also auch bis fast auf den Gipfel fahren. Am Schluss stehst du dann ganz bequem auf eine Rolltreppe, die dich direkt auf die oberste Plattform bringt.

 

Den Sonnenuntergang kannst du kaum in Ruhe geniessen, denn der Touristenandrang zu dieser Zeit ist enorm. Etwas ruhiger geht es bei den Torbogen eine Etage weiter unten zu. Um den Ausblick auf der Spitze des Mandalay Hill geniessen zu können, bezahlst du zuoberst 1’000 Kyat.

Also wenn du diese 1’000 Kyat sparen möchtest, kannst du auch eine Etage tiefer bleiben und fast die gleiche Aussicht wie oben auf der Plattform geniessen. Das schöne: es hat unten fast keine Menschen.

 

Ausflug von Mandalay nach Amarapura und Inwa mit dem Roller

Die Umgebung von Mandalay hält zahlreiche Highlights bereit. Im Südwesten der Stadt sind es gleich zwei grossartige Sehenswürdigkeiten, die du in einer Tagestour zusammen besichtigen kannst.

Wir zeigen dir zunächst, was es an den beiden Orten zu sehen gibt und geben dir dann unsere Tipps für die Tour.

 

Sehenswürdigkeiten in Inwa

Inwa war mehr als 400 Jahre die Hauptstadt eines Königreichs. Heute ist das kaum mehr vorstellbar, denn nur noch wenige Ruinen inmitten von Feldern und Wiesen stehen heute noch an der Stelle, wo sie einmal waren.

Das Gelände von Inwa erkunden viele Reisende mit einer der Pferdekutschen, die du für etwa 8’000 Kyat für eine Rundfahrt mieten kannst. Wir haben das Gelände mit unserem eigenen Roller erkundet.

Vorbei an grossen Bananenplantagen, kommst du schon zur ersten Sehenswürdigkeit dem schiefen Turm.

 

Des Weiteren folgst du der Strasse in Richtung Westen und gelangst somit zum Kloster von Inwa.

 

Sehenswürdigkeiten in Amarapura

Nur wenige Kilometer von Inwa entfernt, wartet schon die nächste Königsstadt auf Besucher. Auch hier gibt es verfallene Bauwerke einer längst vergangenen Epoche zu entdecken. Aber warum viele Touristen hierher kommen ist ein anderer Grund: nämlich die U-Bein-Brücke.

Mit 1’200 Metern Länge gilt sie als die längste Holzbrücke der Welt und führt Fussgänger über den Thaungtaman-See. Zum Sonnenuntergang strömen die Menschenmassen zur U-Bein-Brücke, um das Bauwerk mit der dahinter untergehenden Sonne zu fotografieren. Bei uns war an diesem Abend leider Regen.

 

Wenn du weniger Trubel haben möchtest, solltest du am Morgen oder am Nachmittag vorbei schauen. Der Sonnenuntergang ist aber wirklich nicht zu verachten. Für etwa 8’000 Kyat kannst du dich mit einem kleinen Ruderboot zum besten Fotospot vor der Brücke paddeln lassen, den du dir dann aber auch mit vielen anderen Booten teilen musst.

 

Unsere Tipps für die Tour

Wir haben die Tour von Mandalay an die beiden Orte an einem Tag gemacht. Zunächst sind wir nach Amarapura gefahren und für ein spätes Mittagessen in Richtung Inwa.

Die Strecke ist gut an einem Tag zu bewältigen, wenn du früh genug losfährst. Wir sind gegen 8:15 Uhr morgens in Mandalay gestartet.

Auf dem Weg von Amarapura nach Inwa musst du einen ziemlich grossen Umweg fahren, um über die Brücke des kleinen Myitnge River zu fahren. Wir geniessen jedoch die längere Fahrt und schauen uns die Umgebung auf dem Roller an.

Fazit der Tour: Die Tour nach Amarapura und Inwa gehört zum absoluten Pflichtprogramm in Mandalay, das du nicht verpassen solltest. Du kannst die beiden Orte wie schon erwähnt gut miteinander verbinden.

 

Unser Fazit zu Mandalay

Mandalay ist eine Grossstadt, doch im Vergleich zu Yangon ist es hier ruhiger und hat weniger Verkehr, aber Yangon gefällt uns trotzdem besser ;-). Die Stadt hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten und wir hätten für die Umgebung noch 1-2 Tage mehr verbringen können. Andererseits sind für uns Tage in einer Stadt auch immer ein bisschen anstrengend, besonders wenn wir es mit der Zeit und den vielen Kilometer, die wir laufen, vergleichen.

Die Situation wie die Menschen am Fluss neben den teuren Hotels leben, hat uns aufgewühlt. Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist in solchen Städten immer besonders sichtbar.

 

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