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Lofoten

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Die beste Reisezeit für die Lofoten
Die Frage, welches die beste Reisezeit für einen Urlaub auf den Lofoten ist, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Dass die Lofoten immer ein wunderschönes Reiseziel sind, steht ausser Frage – und deshalb kommt es darauf an, was Ihr möchtet. Möchtet Ihr möglichst viel von der Landschaft und der wunderbaren Natur sehen, viel draussen sein und viel wandern? Dann ist der Sommer auf den Lofoten die richtige Zeit für Euch. Möchtet Ihr primär die atemberaubenden Landschaften fotografieren und Polarlichter sehen? Dann ist der Winter die beste Zeit für Euch.

Warum ist das so? Wir werfen einfach mal zwei Begriffe in den Raum: Mitternachtssonne und Polarnacht. Die Lofoten liegen mehrere Hundert Kilometer über dem Polarkreis, was bedeutet, dass sie unter dem Einfluss dieser beiden Naturphänomene stehen. Konkret bedeutet das: Im Sommer ist es sehr lange hell, während der Zeit der Mitternachtssonne wird es überhaupt nicht richtig dunkel. Das ist super für Euch, wenn ihr gerne viel draussen unternehmt, einfach weil die Tage sehr lang sind. Auch das Wetter ist im Sommer perfekt zum Wandern und für andere Outdoor-Aktivitäten geeignet.

Im Winter ist das Gegenteil der Fall: Ihr habt nur sehr kurz Tageslicht und während der Zeit der Polarnacht wird es überhaupt nicht richtig hell. Dafür kannst du im Winter auf den Lofoten Polarlichter sehen und das Polarlichter fotografieren macht sehr viel Spass, weil die Landschaft durch die verschneiten Berge sehr viel kontrastreicher ist als im Sommer. Auch Wandern ist teilweise noch möglich, weil es auf den Lofoten gar nicht so kalt ist wie du es im hohen Norden vielleicht erwarten würdest. Das liegt daran, dass die Lofoten unter dem Einfluss des warmen Golfstroms stehen, deshalb ist es in Norwegen an der Küste im Winter generell wärmer als im Landesinneren. Das Klima ist allerdings durch Regen, Schnee und Sturm teilweise dennoch sehr rau und 1°C im Schneesturm am Meer fühlen sich an wie -15°C. Die gute Nachricht: Das Wetter auf den Lofoten kann sich quasi minütlich ändern. Während du gerade noch im fiesesten Sturm stehst, sieht es 2 km weiter und 10 Minuten später schon wieder ganz anders aus.

Nusfjord
Das Postkarten-Fischerdorf Nusfjord

Nusfjord ist ein norwegisches Fischerdorf, wie es im Bilderbuch steht. Die meisten Gebäude gab es schon zu der Zeit, als sich auf den Lofoten noch alles um den Fischfang drehte – also aus dem 18./19. Jahrhundert. Heute könnt ihr zwischen den meist rot oder gelb gestrichenen Häusern umherwandern oder sogar in ihnen übernachten. Zumindest aber lohnt sich eine kurze Kaffeepause mit heißen Waffeln im Restaurant Karoline direkt im Hafen um sich von dem eisigen Wind ein wenig aufzuwärmen.

Reine
Das Dorf ist wirklich malerisch in eine Kulisse aus hohen, schneebedeckten Bergen und den Fjord eingebunden, die du auch vom Wasser aus geniessen kannst. Oder du spazierst wie wir einwenig durch die Gassen von Reine und bewunderst die tollen roten Holzhäuser.

Hamnøy
Hamnøy ist der direkte Nachbarort von Reine und vor allem für ein Motiv bekannt, das du direkt von der Brücke an der E10 aus fotografieren kannst. Dort nämlich liegt einem der Ort malerisch vor einer majestätischen Bergkulisse zu Füssen – das hat uns extrem begeistert. Am schönsten ist der Spot natürlich früh am morgen, wenn die Sonne die bunten Häuser und den Berg dahinter in ein warmes, goldenes Licht taucht. Natürlich nur, wenn das Wetter auch mitspielt. Bei uns war dies leider nicht der Fall, denn wir hatten Glück das der Regen nicht einsetzte.

 

Henningsvær
Mit Henningsvær folgt auch schon das nächste Postkartendorf, das in der norwegischen Kommune Vågan auf zwei kleinen, vorgelagerten Inseln vor der Lofoten-Insel Austvågøya liegt. Ganz im Süden der Insel führt eine Brücke in den Ort, der nur 24 km von Svolvær entfernt liegt. Wegen seiner traumhaften vorgelagerten Riffe ist Henningsvær nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch bei Tauchern und Schnorchlern berühmt-berüchtigt. Den schönsten Spot zum Sonnenuntergang habt ihr von einem Aussichtspunkt, der vom Ort ausgeschildert ist. Hier bietet sich nicht nur eine tolle Sicht über die zwei Inseln, sondern auch auf ein besonderes Kunstprojekt.

Svolvær
Svolvær ist mit 4’000 Einwohnern die grösste Stadt der Lofoten. Rund die Hälfte aller Inselbewohner wohnt hier. Die Stadt liegt im Südosten der Insel Austvågøy am Vestfjord auf der flachen, lang gestreckten Landzunge. Mittlerweile erstreckt sich die Stadt vom Festland auch auf die umliegenden Inseln Kjeøya und Svinøya sowie mehrere kleine Holme. Svolvær war unser letzter Stopp auf den Lofoten, bevor es wieder auf das Festland von Norwegen geht.

 

Unsere Übernachtung:

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