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Indien Rundreise: Die schönsten Sehenswürdigkeiten unserer Reise

Der Start unserer langen Reise ist in Indien. Ein Land mit ganz anderer Kultur.
Indien ist gigantisch, Indien ist bunt. Indien ist aber auch chaotisch, lärmend, verschmutzt und schwül heiss. Diese und viele weitere Attribute kennzeichnen eines der wohl vielfältigsten Länder auf der Welt.

Indien ist sehr vielfältig, dass wir während unserer Tour durch Indien meinen wir können in verschiedenen Welten sein. Hier ist das Land ultra-modern und da wieder rückständig oder mit viel Armut. Purer Luxus, Reichtum, Schmutz oder Krankheit stehen oft auf wenigen Metern gegenüber. Für uns sind diese krassen Gegensätze zu Beginn echt ein Schock gewesen. Doch mit der Zeit gewöhnen wir uns daran.

Bei unserem Backpacking über den Subkontinent kommen wir durch pulsierende Grossstädte, begegnen zahlreichen Kulturen, treffen auf eine abwechslungsreiche Geografie oder wir kommen an kleinen Örtchen vorbei, welche sich ruhig und erholsam anfühlen. Erleben verschmutzte Flüsse, mondäne Tempelanlagen, quirlige Märkte, lebhafte Festivals und wir lassen uns von der kulinarischen Vielfalt des Landes begeistern. Mehr als 1,1 Milliarden Einwohner leben im zweit bevölkerungsreichsten Land der Erde. Das sind knapp viermal so viele wie in ganz Europa. Kein Wunder also, wenn die Strassen, Metrobahnen oder Busse jedes Mal verstopft sind.

Allerdings sind wir nicht überall auf eine Menschenmasse gestossen. Der grösste Teil der Bevölkerung ist am Ganges ansässig. Allein in den Metropolen Mumbai (Bombay), Delhi und Kolkata (Kalkutta) leben etwa 40 bis 50 Millionen. Doch wer weiss das schon so genau? Machst du dich auf, um die Himalaya Region und die trockenen Landstriche im Nordosten des Landes zu erkunden, dann begegnest du teilweise keiner Menschenseele. Dies haben wir in Sikkim erleben dürfen. Einfach Natur, Stille, umgeben von Reisfeldern und viel Bambus.

Das Reisen in Indien kann je nach Ausführung beschwerlich und hart oder angenehm leicht sein. Das hängt vom Budget ab. Sicher ist, in Indien können wir uns für wenig Geld durchschlagen. Übernachtungsmöglichkeiten für 10 Schweizer Franken gibt es ebenso wie leckere Mahlzeiten für ein paar Rappen. Wenn wir es uns an einem Tag richtig gut ergehen lassen, dann rechnen wir 20 Schweizer Franken pro Tag ein. Was wir uns jedoch nicht einkalkuliert haben, ist das Trinkgeld. Jeder Portier, Zimmerhostesse, Taxifahrer, Tuk Tuk Fahrer oder Servierpersonal möchte von dir Trinkgeld. Dies kann ganz schön ins Geld gehen, vor allem wenn du täglich weiterreist und täglich mit Taxi weiterfährst und die wieder im neuen Hotel einchecken musst. Es geht aber auch weitaus billiger. Natürlich auch teurer. Beim Budget müssen wir jedoch kalkulieren, dass wir weitaus mehr als die Einheimischen für den Besuch verschiedener Sehenswürdigkeiten zahlen müssen. Finanziell hat es uns allerdings in der Regel nicht umgebracht. Ein Besuch im Taj Mahal kostet uns gerade mal um die 10 Schweizer Franken. Mit diesem Eintrittspreis haben wir allerdings das wohl bekannteste indische Bauwerk dann auch schon gesehen.

Wenn wir uns 4 Wochen in Indien aufhalten, möchten wir möglichst viel davon sehen und natürlich auch erleben. Dazu gehören für uns auch die öffentlichen Transportmittel. Preislich fährst du mit dem Zug oder mit dem Bus am günstigsten. Das ist bequem und abenteuerlich. Für uns ein absolutes Muss, wenn du in Indien bist. Denn es ist etwas, das wir zu Hause nicht machen können im Nachtbus fahren und schlafen.

Indien hat einiges an Besucher Highlights zu bieten. Fahre mal mit dem Nachtbus für 6 Stunden und du bist noch immer im gleichen Land. So kannst du 244 km in kürzester Zeit zurücklegen und bist am anderen Morgen in einer neuen Stadt. Du musst die Hauptstadt Delhi und südlich gelegene Agra kennenlernen. Aber auch Orchha, das mächtige Königreich Zentralindiens, oder Varanasi, die heilige Hindustadt, haben ihre Reize. Schau dir in Jaipur die Pink City an oder geniesse die siebtgrösste Stadt Indiens – Kalkutta.

Tradition und Kultur in Indien

Bei den Dimensionen, die der indische Kontinent umfasst, bleibt es nicht aus, dass sich dort im Laufe der Zeit auch eine Reihe von Kulturen gebildet haben. Von einer einheitlichen indischen Kultur können wir im Grunde gar nicht sprechen, da die Kulturen einfach zu unterschiedlich sind. Dazu kommen die gigantischen Entfernungen.

Die indische Kultur ist stark geprägt von den vier Hauptreligionen Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus. Die Vielfalt der indischen Kultur entdecken wir auch anhand der vielen heiteren und ausgelassenen Festen, die sich durch das ganze Jahr ziehen. Die Inder feiern sehr gerne mit lauter Musik und farbenfrohen Girlanden, Kleidern, LED Lampen und alles was laut und bunt ist.

Die bekanntesten sind: Diwali – das Lichterfest, der Unabhängigkeitstag, Tag der Republik und Gandhi Jayanti. Zur indischen Kultur gehören die vielen kulinarischen Leckereien. Bei einigen (wie auch bei Thomas) wird es dir allerdings den Atem verschlagen, so scharf sind diese angemacht.

Ein gemeinsames Merkmal ist der Respekt vor dem anderen. Bei den traditionellen Begrüssung Zeremonien falten Inder ihre Hände, verbeugen sich leicht vor ihrem Gegenüber und sagen Namaste. Der Brauch stammt übrigens von den Hindus. Ein herzliches Willkommen erhältst du überall.

 

Unsere Reiseroute in Indien und Nepal:

 

Stopp 1: Delhi

 

 

Bewegt und verrücktes, Delhi. Die Metropole im Norden Indiens ist mit Worten kaum zu beschreiben. Über 28 Millionen Menschen leben in der Metropolregion Delhi. Zwischen Kühen und Rikschas, Gehupe und Motorenlärm, bitterer Armut und Reichtum fällt es schwer, das Gefühl der Überforderung zu ignorieren. Die Hauptstadt Indiens ist unfassbar laut, unfassbar chaotisch und unfassbar schmutzig. Delhi ist die pure Sinnesüberforderung, das können wir schon einmal versprechen.

Trotzdem sind wir der Meinung, dass du Delhi einfach gesehen haben musst, wenn u eine Reise durch den Norden Indiens planst. Warum? Das erfährst du in unserem Blogbeitrag.

 

Weitere Details zu Delhi findest du hier: Blogbeitrag zu Delhi

 

Stopp 2: Agra

 

 

In Agra befindet sich der Taj Mahal: Weltwunder, Wahrzeichen und Meisterwerk der Architektur. Kein Bauwerk der Welt hat uns bisher eine solche Gänsehaut eingejagt wie das weltberühmte Marmor-Mausoleum im Norden Indiens. Majestätisch ragt der Taj Mahal in die Höhe. Der Taj Mahal liegt am Stadtrand von Agra – einer sonst unspektakulären Stadt, die sich etwa 200 Kilometer südlich von Delhi befindet.

 

Weitere Details zu Agra findest du hier: Blogbeitrag zu Agra

 

Stopp 3: Orchha

 

 

Orchha ist, wie sich herausstellt, eine ganz andere Seite Indiens, wie wir kennen lernen durften. In vielerlei Hinsicht war Orchha der unbesungene Held der Reise, denn sie bot einen intimen Einblick in ein anderes Lebenstempo mit einer Geschichte, die sowohl faszinierend als auch fesselnd war. Was uns gefesselt und fasziniert hat, kannst du im ausführlichen Blogbeitrag lesen.

 

Weitere Details zu Orchha findest du hier: Blogbeitrag zu Orchha

 

Stopp 4: Varanasi

 

 

Endlich sind wir an unserem 4. Stopp unserer Reise in Varanasi angekommen. Viel haben wir von dem heiligen Ort gehört, viel Gutes aber auch die dunklen Seiten vom heiligen Ort. Wie so oft in Indien, die einen lieben es, die anderen hassen es. Lese in unserem detaillierten Artikel, ob wir die Stadt am Ganges lieben oder ob wir negativ gestimmt sind nach dem Besuch.

 

Weitere Details zu Varanasi findest du hier: Blogbeitrag zu Varanasi

 

Stopp 5: Lumbini

 

 

Wer hätte gedacht, dass Buddha in Nepal geboren wurde? Der uns bekannte Religionsgründer Buddha Shakyamuni ist der historische Buddha. Lumbini zieht jedes Jahr Tausende von Pilgern und Touristen an und ist inzwischen zum UNESCO-Weltkulturerbe geworden.

 

Weitere Details zu Lumbini findest du hier: Blogbeitrag zu Lumbini

 

Stopp 6: Chitwan Nationalpark

 

 

Panzernashorn, bengalischer Tiger, Krokodile – der Chitwan Nationalpark in Nepal lockt uns mit Erlebnissen im tiefgrünen Dschungel, die uns unvergesslich bleiben werden. Mit dem Einbaumkanu, zu Fuss, Elefant oder Jeep eroberst du die Natur und ihre Tiere. Wilde Tiere hautnah auf ein paar Fussmeter entdecken? Kein Problem im Chitwan Nationalpark.

 

Weitere Details zum Chitwan Nationalpark findest du hier: Blogbeitrag zu Chitwan Nationalpark

 

Stopp 7: Kathmandu

 

 

An was denkst du, wenn ich dich auf Nepal anspreche? Schiessen dir sofort Bilder von dem Himalaya-Gebirge und dem Mount Everest in den Kopf? Gewaltige, schneebedeckte Berge mit wagemutigen Bergsteigern, die als winzige Punkte auf den Wegen zu erkennen sind und die meilenweite Aussicht geniessen? Die Berge sind mit Sicherheit das Aushängeschild des Landes. Aber du findest noch weitere wunderschöne Sehenswürdigkeiten im Tal. Welche das sind, verraten wir dir in unserem Blogartikel.

 

Weitere Details zu Kathmandu findest du hier: Blogbeitrag zu Kathmandu

 

Stopp 8: Sikkim

 

 

Ein kleiner Bundesstaat am Fusse des Himalayas, von dem man sagt, dass dort die glücklichsten Menschen Indiens leben: Willkommen in Sikkim in Nordostindien. Die Mischung aus einzigartiger Natur und buddhistisch geprägter Kultur, macht Sikkim zu einem ganz besonderen Reiseziel, wenn du gerne durch atemberaubende bergige Landschaften wanderst und Geheimnisse spiritueller Stätten entdeckst.

 

Weitere Details zu Sikkim findest du hier: Blogbeitrag zu Sikkim

 

 

Stopp 9: Jaipur

 

 

In der Hauptstadt Rajasthans leben über drei Millionen Menschen. Für uns also eine weitere riesige Stadt, für indische Verhältnisse aber nicht.

Jaipur hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. So viele, dass du dir entweder viel Zeit nehmen solltest oder aber genau überlegen musst, welche du anschauen möchtest und welche nicht.

Bekannt sind sicherlich die Touristenmagnete wie das Amber Fort, das Jantar Mantar, das Albert Hall Museum oder das Sargasuli Isaarlat.

Weitere Details zu Jaipur findest du hier: Blogbeitrag zu Jaipur

 

Stopp 10: Kalkutta

 

Mit rund 15 Millionen ist die Hauptstadt Westbengalens Kalkutta (oder Kolkata) die siebtgrösste Stadt Indiens. Kalkutta ist den meisten von euch wahrscheinlich durch Kinofilme wie „Piraten der Karibik“ bekannt, denn bis 1911 war Kalkutta das Zentrum des British-Empires in Indien, wichtige Industrie- und Handelsstaat und kommt dementsprechend oft in Seefahrer- und Piratenfilmen vor. Doch mögen wir die Stadt so wie im Kinofilm?

Weitere Details zu Kalkutta findest du hier: Blogbeitrag zu Kalkutta

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