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Hammerfest

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Hammerfest galt bisweilen als die nördlichste Stadt der Welt, zumindest bis Honningsvåg mit seinen etwa 2’000 Einwohnern 1998 den Status einer Stadt erhielt. Um den Titel „nördlichste Stadt der Welt“ wird somit PR-mässig gekämpft.

Das Stadtbild ist geprägt durch die kargen und etwas schmucklosen Bauten aus der Wiederaufbauzeit, denn Hammerfest wurde Ende des 2. Weltkrieges nahezu vollständig zerstört. Eben diese Bauten aber verleihen Hammerfest einen Charme und eine Kulisse wie sie wohl nur hoch oben im Norden zu finden ist und die es schafft, ganzjährige Touristen herzuholen.

Die meisten kommen mit einem Boot der Hurtigruten, das im Hafen von Hammerfest anlegt und den kleinen Ort, wie so viele andere norwegische Orte auch, zu Stosszeiten voll wirken lässt. Doch so schnell wie diese Touristen kommen, gehen sie auch wieder. Nämlich dann wenn das Schiff zum Abendessen an Board und der Weiterfahrt ruft. Wir konnten ganz elegant auf dem Wohnmobilstellplatz mitten in Hammerfest parkieren und bezahlen mussten wir auch gleich auf dem Parkplatz mittels Parkuhr.

Eisbärenclub
Ein Ort, der bei einem Besuch in Hammerfest nicht ausgelassen wird und nicht werden sollte, ist der Eisbärenclub. Er liegt direkt am Hafen in direkter Nähe des Hurtigruten-Anlegers. Mittlerweile zählt dieser (nicht mehr ganz so) kleine Verein über 230’000 Mitglieder! Mitglied kann nur werden wer Hammerfest bzw. die vermeintlich nördlichste Stadt der Welt, sowie die im Club befindliche Ausstellung über die Geschichte der Stadt, das Eismeer und den Walfang besucht hat. Für einen einmaligen Beitrag erkauft man sich eine Mitgliedschaft aufs Lebenszeit im ‚The Royal and Ancient Polar Bear Society‘!

 

Unsere Übernachtung:

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