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Darum ist Fraser Island auch bei Regen eine Reise wert

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Unsere Entdeckungstour über der riesigen Sandinsel in Queensland, Australien zeigen wir dir in diesem Reisebericht auf. Da unser Wetter nicht mitspielt, können wir dir jedoch die Frage nehmen, lohnt sich Fraser Island auch bei Regen? Wir beantworten: JA, auf jeden Fall. Es macht sogar richtig Spass.

 

Diese Natur-Highlights warten auf Fraser Island auf dich:

Baden im Lake Wabby

Im grünlich gefärbten Süsswassersee, namens Lake Wabby kannst du dich wunderbar von einer kleinen Wanderung oder der australischen Hitze abkühlen. Alles klar, wir wandern vom Busparkplatz ca. 30 Minuten zum See. Doch plötzlich fängt es an zu regnen…. Nein, ein Platzregen oder ein paar Tropfen reichen nicht. Es regnet in Strömen. Nun ja wir laufen weiter und kommen wohlgelaunt aber pudelnass beim Lake Wabby See an.

Am Strand des Sees und in den umliegenden Wäldern solltest du unbedingt einen respektvollen Umgang mit den Dingos (wilde Hunde) an den Tag legen. Die wilden Hunde der Insel kommen gerne in die Nähe des Menschen. Du darfst diese Tiere auf keinen Fall füttern! Die sollen nicht abhängig vom Menschen werden und weiterhin in der Natur jagen. Dafür ist ein Abstand zum Menschen notwendig.

Ja und da wir sowieso bis auf die Unterhosen nass sind, können wir auch gleich mit den Kleidern in den See hüpfen.

Wooow, wie geil es ist schön warmes Wasser. Genial zu baden, denn die Luft draussen ist eher kühl.

 

Nun ja, zum Glück regnet es auf dem Rückweg zum Car nicht mehr. Somit konnten unsere Kleider ein ganz wenig trocknen…

 

Champagne Pools

Wenn du die Fraser Island zum ersten Mal besuchst, ist eine der schönsten und einzigartigsten natürlichen Nebenattraktionen, die du gesehen haben musst, DIE Champagner-Pools.

Diese Felsbecken, die sich auf natürliche Weise bilden, bilden zusammen eine erstaunliche Ansammlung von sandigen Schwimmlöchern, direkt am Ozean und mit einer erstaunlichen Aussicht auf die Umgebung.

Jede neue Welle, die an den Ufern der Insel aufschlägt, bringt ein neues Becken mit frischem Wasser mit sich.

Dadurch entsteht eine Art Jacuzzi-Atmosphäre, da der Schaum sich um dich herum verstreut und dir ein einzigartiges Gefühl vermittelt, das du nirgendwo anders auf der Welt bekommst. Ja genau so wie auf dem Foto 😉

Obwohl uns das Champagnerwasser ein erstaunliches Gefühl vermittelt, ist es auch wichtig, dass wir nach den grossen Wellen Ausschau haltest, da die Felsen rutschig und scharf sind.

 

75-Mile-Beach

Ja genau der berühmte 75-Mile-Beach ist vom Lake Wabby nicht weit entfernt. Auf dem extrem langen Strand fahren die Offroad Fahrzeuge sowie Ausflugsbusse entlang.
An diesem Beach befinden sich etliche Campingplätze, auf welchen du mit Bescheinigung, campen darfst.

 

Schwimmen im Lake McKenzie

Es gibt zwei bekannte Seeen auf Fraser Island. Neben dem Lake Wabby ist der McKenzie der bekannteste See der Insel. Er ist nur ein weiterer von 200 Süsswasserseen auf Fraser Island, aber wahrscheinlich der farbenprächtigste überhaupt. Die Farben des Wassers sind von türkis bis dunkelblau, der Sandstrand komplett mit feinem weissem Sand.

So einen schönen See haben wir selbst noch nie zuvor gesehen. Und doch kennen wir als Schweizer auch tolle Seeen in der Schweiz.

Also heisst es auch hier, rein in den Bikini und raus aus dem Car. Duschen müssen wir nicht mehr, denn der Regen hat uns schon schön an genässt. Somit wussten wir lauf nach unten und hoffen, dass der See auch wieder schön warm ist. Und wir haben Glück. Das Wasser ist angenehm warm und wir möchten am liebsten gar nicht mehr an die Kühle regnerische Luft zurück.

 

Eli Creek

Der Eli Creek ist ein kleiner dafür aber kalter Süsswasserbach. Er ist etwa fünf Kilometer lang und dicht bewachsen. Auf den letzten 100 m kannst du mit einem Gummiring nach vorne schwimmen oder dich strömen lassen. Genauso wie der Lake McKenzie ist der kleine Fluss extrem klar. Im Westen von Fraser Island mündet er in den Pazifik.

 

Maheno Wreck

Dieses Schiff kennst du bestimmt aus vielen Werbebroschüren von Fraser Island. Nicht wahr? Fraser Island hat auch etwas Geschichte zu bieten. In den Jahren von 1905 und 1935 war die SS Maheno ein Schiff der neuseeländischen Marine. 1935 geriet es in einen Zyklon und sank. Wenig später wurde es an der Küste von Fraser Island angespielt. Seitdem liegt das alte Schiffswrack am 75-Mile-Beach auf Sand und verrottet vor den Augen neugieriger Reisender.

 

Unser Fazit für Fraser Island bei Regen:

Vorab, JA es lohnt sich auf jeden fall. Klar wir haben 2 Tage NON-Stop Regen erlebt, aber es hat trotzdem Spass gemacht. Dank dem Offroad Bus haben wir trotzdem alle Sehenswürdigkeiten erleben und anschauen können.

Die Sandstrassen sind demzufolge etwas mehr mit FUN verbunden, aber es ist dennoch nicht gefährlich.

Baden zu gehen, wenn du eh schon nass bist? Macht Freude in warme Seen zu steigen und andere Gesichter zu sehen, wenn sie gespannt in das Wasser treten.

 

Das musst du für einen Trip nach Fraser Island unbedingt wissen

 

Autofahren auf Fraser Island

  • Auf der grössten Sandinsel der Welt wirst du Strassen vergeblich suchen. Du wirst die ganze Zeit also auf Sandspuren fahren. Daher fahre besonders vorsichtig. Schlaglöcher am 75-Mile-Beach oder fiese Wurzeln im Wald können dein Auto beschädigen.
  • Auf Fraser Island sind ausschliesslich Autos mit Allradantrieb erlaubt. Denn ohne 4×4 wirst du nicht auf die Autofähre kommen. Aber dennoch die Allrad Autos bleiben permanent stecken.
  • Reduziere auf Fraser Island deinen Reifendruck. So erhöhst du die Auflagefläche deiner Räder und die Wahrscheinlichkeit sich festzufahren sinkt.
  • Benzin ist auf der Insel ziemlich teuer. Verständlich, denn dies muss ja auch zuerst auf die Insel kommen 😉 Also sieh zu, dass du mit einem vollen Tank anreist.
  • Für das Befahren der Insel, egal mit welchem Auto (Eigenes oder Vermietung) musst du vor Reiseantritt eine Erlaubnis erwerben.

Anreise nach Fraser Island

  • Fähren verkehren nach Fraser Island zwischen River Heads und Wanggoolba Creek (Fraser) bzw. Kingfisher Bay (Fraser) sowie zwischen Inskip Point.

 

Camping auf Fraser Island

  • Für das Campen in einem der 45 Campingbereiche brauchst du ebenfalls eine Erlaubnis. Diese brauchst du schon vor dem Errichten deines Camps.
  • Halte stets ausreichend Abstand zu den Dingos und füttere die Tiere nicht.
  • Denke stets an Ebbe und Flut und plane beim Camping am Meer ausreichend Abstand zum Meer ein.

 

 

Ein Kommentar

  • Sebastian

    Schöner und informativer Bericht! Fraser muss ich beim nächsten mal auch wieder machen. Gut zu hören und schön auf euren Bildern zu sehen, dass es noch so recht ursprünglich und natürlich ist wie seit meinem letzten Besuch.
    Happy travels!

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