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Dunedin und die Umgebung: Ausflugsziele sowie Sehenswürdigkeiten

Auf der Südinsel Neuseeland befindet sich das schottisch geprägte Städtchen Dunedin. Hier musst du unbedingt einen Zwischenstopp einlegen, es lohnt sich. Direkt bei der Einfahrt fühlten wir uns wie auf europäischem Boden.

Des weiteren: Dunedin ist ein perfekter Ausgangsort, um die landschaftlich unglaublich faszinierende Otago Peninsula zu erkunden. Stadt und Landschaft liegen hier sehr nahe beisammen. Es gleicht der Schweiz aber diesen neuseeländischen Reiz der Region möchten wir vor Ort erleben. Du möchtest Dunedin erkunden? Dann kannst du in unserem Blogbeitrag die Sehenswürdigkeiten sowie unsere Ausflugsziele finden.

Was erwartet dich in Dunedin und in der nahen Umgebung?

«Edinburgh Neuseelands» wird Dunedin auch noch genannt. Dies nicht umsonst. Denn die Stadt wurde von schottischen Siedlern gegründet und ihre Vergangenheit kann sie wirklich nicht verleugnen.

Wer schon in Edinburgh war, kann es an diesen Gebäuden, wie etwa die imposante Railway Station im Zentrum Dunedins, wiederkennen.

Die Sehenswürdigkeiten von Dunedin sind alle im Zentrum und sehr überschaubar. Uns begeistert jedoch das Flair der Stadt und weniger die Sehenswürdigkeiten. Die grosse Universität von Dunedin macht die Stadt zu einer jungen und belebten Stadt. Demzufolge gibt es jede Menge tolle Cafés, Bibliotheken (auch Secondhand Bücher Läden) und auch abends ist einiges los.

In nächster Nähe von Dunedin kannst du ausserdem die Otago Peninsula Region perfekt erkunden. Dort kannst du die faszinierende Tierwelt Neuseelands aus nächster Nähe bestaunen, darunter Robben, Pinguine und Albatrosse.

Wie viel Zeit solltest du dir für Dunedin und Umgebung einplanen?

Damit du Dunedin und die nahe Umgebung Otago stressfrei erkunden kannst, dann empfehlen wir dir eine gute Woche einzuplanen. So kannst du dir sowohl für Dunedin als auch für den Umkreis genug Zeit nehmen. Natürlich kannst du auch in nur drei Nächten einiges erkunden. Wir selbst haben wir Dunedin sowie die Region Otago sechs Nächte verbracht.

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Sehenswürdigkeiten & Tipps für Dunedin

Signal Hill

Der bekannteste Aussichtspunkt der Stadt befindet sich im Norden von Dunedin: Signal Hill. Du wanderst auf „nur“ auf knapp 400 Metern Höhe, hast dafür aber einen wunderschönen Blick auf Dunedin und das Meer. Der kurze Fussmarsch auf den Hügel hat uns gut gefallen und können wir dir wärmstens empfehlen.

Du kannst, wie wir es machen, ganz bequem mit dem Auto die kurvige Strasse auf den Signal Hill fahren und den kurzen Weg am Schluss zu Fuss gehen.

Baldwin Street

Gleich nach dem Signal Hill im Norden von Dunedin sind wir zur Baldwin Street gefahren. Die Baldwin Street ist die steilste bewohnte Strasse der Welt. 38 % misst diese Strasse gemäss Guinness Buch der Rekorde.

Du kannst die Strasse zu Fuss gehen oder hochfahren. Die Strasse ist jedoch für Busse und Campervans nicht befahrbar. Mit dem Auto hochfahren, würden wir nur empfehlen, wenn du mit einem halbwegs stark motorisierten Auto unterwegs bist.

Die Baldwin Street selbst ist nur 380 Meter lang und – abgesehen von der Steigung – ziemlich unberauschend. Unserer Meinung nach solltest du diese Strasse trotzdem gesehen haben, wenn du in Dunedin bist. Die Bewohner der Strasse können einem allerdings tatsächlich etwas leidtun, denn in diese ansonsten recht ruhige Wohngegend kommen einige Touristencars, um ein Foto dieser steilen Strasse zu machen.

Historische Gebäude: Railway Station, Octagon & University of Otago

Zahlreiche schottisch geprägte Bauwerke stehen verteilt in der gesamten Stadt. Für uns die imposantesten findest du an drei Standorten. Eines der schönsten Gebäude der Stadt ist das Bahnhofsgebäude („Dunedin Railway Station“). Dieses steht auch direkt im Stadtzentrum. Heute wird die Railway Station in Dunedin kaum noch genutzt, aber sowohl von aussen als auch von innen ist es in architektonischer Hinsicht wirklich ein Juwel.

Ebenfalls sehr sehenswert finden wir die Universität („University of Otago“). Sie ist Neuseelands älteste Universität und auch der Grund, warum die Innenstadt Dunedins recht junggeblieben wirkt. Die Universität zählt über 20’000 Studierende. Nach unserem Spaziergang über den Campus der University of Otago, befürworten wir dieses Gelände. Die Universität befindet sich etwas nördlich des Stadtzentrums, etwa 20 Gehminuten von der Railway Station entfernt.

Zu guter Letzt: Das „Octagon“ ist – wie der Name schon verrät – ein achteckiger Platz und so etwas wie der Hauptplatz Dunedins. Dieser Platz wird in der Mittagszeit auch oft von den Angestellten zur Lunchpause genutzt. Auch hier findest du einige Sehenswürdigkeiten, darunter zum Beispiel die St. Paul’s Cathedral oder das Rathaus („Dunedin Town Hall“).

Tunnel Beach

Etwa 15 Autominuten südlich vom Zentrum Dunedins entfernt liegt einer der unserer Meinung nach spektakulärsten Küstenabschnitte Neuseelands: der Tunnel Beach. Ein ca. 25-minütiger, relativ steiler Weg führt hier vom Parkplatz hinunter zur zerklüfteten Küste.

Wenn du möchtest, dann bringt dich ein enger Tunnel anschließend die letzten Meter hinab zum Wasser. Bei Ebbe kannst du hier am Strand entlanggehen. Aber keine Sorge: Wir waren bei Flut dort und der Ort war ebenso eindrucksvoll. Insgesamt würden wir dir empfehlen, dir mindestens 1,5 Stunden Zeit für den Besuch zu nehmen. Je nach Fitness dauert der Weg bergauf nämlich aufgrund der Steigung etwas länger.

 

 

Weitere Ausflugstipps in der Nähe von Dunedin

Von Dunedin die weitere Ausflugstipps zu entdecken, empfehlen wir dir genug Zeit einzuplanen. Denn die Ausflugsziele liegen ziemlich weit voneinander entfernt. Daher würden wir dir auch empfehlen mit dem eigenen Auto anzureisen.

Wir sind unsere gesamte Neuseeland-Reise mit einem eigenen Mietfahrzeug unterwegs. Das empfehlen wir dir ebenfalls unbedingt, denn nur so kannst du alle Ziele flexibel ansteuern. Unser Mietcampervan haben wir über mietcamperaustralien.de gebucht und wir würden es wieder so machen.

Sandfly Bay

Dieser Ort hat uns speziell auf unserer Neuseelandreise beeindruckt. Nicht nur, weil wir hier Pinguine sehen sollen, sondern auch wegen den Sanddünen. Somit bahnen wir uns den Weg durch die Sanddünen hinab zum Wasser. Und unten angekommen sehen wir aus nächster Nähe Seehunde.

Der Sandfly Bay ist für uns noch ein kleiner Insidertipp. Demnach auch ein Inbegriff des wilden Neuseelands. Die Kombination aus gelben Sanddünen, starker Strömung und der unbezähmbaren Tierwelt hat es für uns einfach etwas Magisches.

Um den Sandfly Bay besuchen zu können, musst du zunächst die steilen Sanddünen hinabsteigen und am Ende natürlich auch wieder emporsteigen. Kleiner Tipp: Komm zum Strand bei Sonnenuntergang und warte ab, bis die Pinguine in ihr Nest watscheln. Auf der linken Seite konnten wir nämlich um 19:30 Uhr einem Pinguin zuschauen, wie ehr in sein Nest watschelt.

Wenn du jetzt meinst, dass es hier tausende Sandfliegen hat – wegen seinem Namen. Dann können wir dich beruhigen. Also vielleicht gibt es an warmen Tagen welche, das wissen wir nicht ;-). Die Namensgebung ist dem Wind zu verdanken, da der Wind den Sand regelmässig quer durch die gesamte Dünenlandschaft wirbelt.

 

Taiaroa Head

An der Nordspitze der Otago-Halbinsel befindet sich die weltgrösste Kolonie von Königsalbatrossen. Im Albatross Centre kannst du die majestätischen Flugkünstler mit ihren 3 Meter Spannweite das ganze Jahr über live erleben. Wie gross diese Seevögel sind, wird einem erst bewusst, wenn man sie mit eigenen Augen sieht

Bei der Einfahrt rechts an den Klippen kannst du mit etwas Glück grosse Albatrosse sehen und links davon befindet sich das Schutzgebiet des Penguin Place. Direkt am Meer unten wälzen sich Seehunde auf den Steinen und geniessen die Nachmittagssonne.

 

Oamaru

Für das historische Hafenstädtchen solltest du schon alleine einen guten Tag einplanen. An der Harbour Street kannst du durch die Victorian Precinct mit den originellen Läden, Cafés und Künstlerateliers flanieren.

In der Blue Penguin Colony kannst du mit etwas Glück die kleinsten Punguine der Welt sehen. Es soll ein einmaliges Erlebnis sein, wenn die blauen Zwergpinguine abends aus dem Meer zurückkehren und zu ihrer Kolonie watscheln. Leider können wir vor Ort keinen Pinguin beobachten.

Hier kannst du den ganzen Blogbeitrag lesen: www.togetherontour.ch/oamaru

 

Moeraki Boulders

Wenn du an der North-Otago-Küste entlang fährst, ist es ein MUSS hier einen Zwischenstopp einzulegen. Wie vergessen ruhen die mysteriösen, kugelförmigen Felsen im Sand des Koekohe Beach. Vom kostenlosen Parkplatz führt dich ein kurzer Fussweg durch den Sand direkt zum Strand, an dem du die berühmten kugelförmigen Felsenformationen bestaunen kannst. Hier ein kleiner Tipp: Bist du vor 9 Uhr da, hast du nur 1-2 andere Touristen auf dem Foto. Ansonsten ist dies eine absolute Touristenattraktion. Die Moeraki Boulders sind also alles andere als ein Geheimtipp.

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