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Douarnenez

In der Mitte zwischen zwei absoluten Highlights an der Westküste der Finistère liegt Douarnenez. Die Stadt am Wasser muss sich nicht vor den Besuchermagneten des Cap Sizun und der Halbinsel Crozon verstecken. Immerhin darf Douarnenez auf vier Häfen stolz sein.

Sehenswürdigkeiten in Douarnenez

Île Tristan

Nur wenige Meter Wasser trennen die Gezeiteninsel Île Tristan bei Flut vom Land. Bei Ebbe ist die Insel vor dem Ufer von Douarnenez gut zu Fuss zu erreichen und bietet einen schönen Blick auf das Zentrum der Stadt. Trotz ihrer relativ geringen Ausdehnung von ca. 250 mal 500 Metern beherbergt die Île Tristan eine Reihe von Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören eine alte Sardinenfabrik, der Leuchtturm „Phare de l’Île Tristan“, die Befestigungsanlage Napoléon III., ein Botanischer Garten sowie das herrschaftliche „Maison Richepin“.
Bei uns herrschte Flut und wir konnten die Insel nicht zu Fuss erreichen. So entschieden wir uns einen schönen Augenschein von weitem muss reichen.

Kirche Saint-Herlé de Ploaré

Das Gebäude verfügt über einen zentralen Altar und vier Seitenaltäre, das Altarbild des Rosenkranzes besteht aus einer Leinwand im Jahre 1640 gemalt wurde. Es beherbergt auch Holzstatuen.

Das Kirchenschiff ist von Korbbögen als Sicherheiten der Tonnengewölbe aus gemacht. Die Überfahrt hat einen Tresor. Die Holzdecke, mit Pflanzenmotiven, basierend auf Sandgruben geschnitzten farbigem Holz.

Das Gebäude der Kirche Saint-Herlé de Ploaré besitzt ca. 100 Glasfenster, die Themen der Bibel darstellen. Die Kirchenfenster stellen Szenen der Himmelfahrt, der Auferstehung und der Krönung der Jungfrau Maria dar. Die bunten Kirchenfenster werden von Fensterrosetten gekrönt. Wunderschönes Gesamtbild.

 

Eine Wanderung durch Douarnenez und Umgebung

Unsere etwa zweistündige Tour entlang der Küste von Douarnenez startet vom Yachthafen Port Rhu auf dem Boulevard Charles de Gaulle. Hier bietet sich gleich ein originelles Fotomotiv – der Schiffsfriedhof “Cimetière de bateau du Port-Rhu“. Vom Hafen aus folgt der Weg dem Meeresarm entlang. Die Pont Neuf ist der nächste markante Punkt. Die Brücke überspannt das Wasser zur westlichen Seite von Douarnenez. Der östliche Teil der Stadt bietet dem Besucher mehr, daher verzichten wir für unsere Wanderung auf die Erkundung von Tréboul, unterqueren die hohe Brücke und lassen auch die wenige hundert Meter weiter befindliche Fussgängerbrücke für den Rückweg im Auge.
Nach einigen Minuten Fussmarsch gelangt man zum Port-musée mit seinen historischen Schiffen am Kai und in den Ausstellungshallen. Das Meer ist nun nicht mehr weit, doch vor der offenen See zieht die Gezeiteninsel Île Tristan die Blicke auf sich. Bei Ebbe lässt sich die Insel trockenen Fusses erreichen, eine Rampe führt von hier aus auf den vom Wasser freigelegten Meeresgrund. Nutze die Gelegenheit auf einen Abstecher, wenn die Flut zurückgewichen ist. Wir konnten es leider nicht besichtigen.

Markthalle in Douarnenez

Der Boulevard Jean Richepin vor der Île Tristan beschreibt nun eine lange Kurve am Meer. Vor dem Betrachter erstreckt sich die Bucht von Douarnenez mit der Halbinsel Crozon am rechten Rand, bei jedem Wetter eine spektakuläre Aussicht. Riesige blaue Tanks zeigen schliesslich den Hafen von Douarnenez an. An den Behältern rechts abbiegen und dem Boulevard bis zur nächsten Kreuzung folgen. Am Ende der Strasse führt der Weg auf die Markthallen von Douarnenez und die Fabrik Pointe de Penmarc’h.
Der Komplex liegt inmitten des traditionellen wirtschaftlichen Zentrums der Stadt, für seit jeher Fischfang und Fischverarbeitung eine wichtige Rolle spielten. In einer der Auktionshallen lag übrigens die Leiche einer jungen Fischerin, zumindest in Kommissar Dupins 5. Fall „Bretonische Flut„.
Die Fischkonservenfabrik Pointe de Penmarc’h beherbergt einen Verkaufsraum für Sardinen, Makrelen und Thunfisch in dekorativen Büchsen – ein ideales Mitbringsel aus Douarnenez. Über die Rue Henri Barbusse geht es weiter zum Hafen Port Rosmeur, einem weiteren Hafen für die Boote von privaten Besitzern. Reizvoll reihen sich bunte Häuschen rund um das grosse Hafenbecken am Quai du Grand Port und das kleinere Becken am Quai du Petit Port.

Unsere Übernachtung:

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