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Dahner Felsenland

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Nach dem wir einen kurzen Stop an der Burg Berwartstein eingelegt haben, fahren wir nun zur Felsenburg Drachenfels in Rheinland-Pfalz. Dieser gleichnamige Fels ist nicht zu verwechseln mit dem Drachenfels bei Königswinter oder dem Drachenfels bei Bad Dürkheim.

 

Wir fahren von Dahn aus nach Busenberg, biegen danach auf der Anhöhe bei einem Parkplatz rechts ab in Richtung Restaurant Weissensteiner Hof. Jedoch kurz vor dem Gasthaus biegen wir wiederum rechts ab zur „Drachenfelshütte“ des PWV. Hier befindet sich ein grosser kiesiger Parkplatz, von dem wir unsere kleine Wanderung in Angriff nehmen. Für mich war dieser Ausflug mit Burgbesichtigung das Highlight des ganzen Urlaubs.

Die Burg Altdahn ist im Jahre 1127 erbaut worden. Dies kannst du auf einem Schild vom Landesamt für Denkmalpflege erkennen, die für die staatlichen Schlösser in Rheinland-Pfalz verantwortlich sind.

Auf der Burganlage Altdahn-Grafendahn und Tanstein kannst du noch sehen, wie die Zimmer in den Felsen gehauen wurden. Die Burganlage wurde wie die meisten Burgen in Deutschland, auf einem Felsen errichtet. Also heisst es für dich, ziehe gute und bequeme Schuhe an.

Der Schotterweg zur Burg Altdahn ist etwa einen Kilometer lang und führt recht steil den Berg hinauf.

 

Der alte Burggraben, ist jetzt noch mit Wasser und vielen Wasserpflanzen gefüllt ist.

Der eigentliche Zugang zur Burg Altdahn befindet sich in etwa der Mitte der Anlage. Zuerst kommst du an einer Art Trog der aus dem Felsen heraus gebrochen worden ist.
Dann kannst du die Grösse dieser Burganlage richtig erkennen.

Da, wo die Gaststätte ist und der Ritter steht, da befindet sich der Aufgang zur Burg. Da siehst du gleich eine Wasserleitung, die in die Felswand eingearbeitet ist. Das haben alles die Burgherren von damals schon gemacht.
Dann kommst du an eine hölzerne Treppe, über die man auf die mittlere der drei Burgen kommt. Die Treppe liegt auf Sandsteinen auf, die man in die natürlich gewachsene Felswand eingelassen hat. Das muss aber neueren Datums geschehen sein.

Dennoch ist das ein spektakulärer Aufgang auf eine Burg. Oben auf dem Turm kannst du auf die anderen Burgen Blicken, aus die sich diese Burganlage über Dahn erstreckt. Ich weiss jetzt nicht genau wie viele Meter die Burganlage in der Länge misst.

Ich schätze mal, dass das in etwa 200 Meter sind. Und die Höhe der Burg Altdahn, dürfte bei etwa 25 – 30 Meter am höchsten Turm liegen. Da konnten wir sogar über eine enge eiserne Leiter hochklettern.

Eine weitere Attraktion an der Burganlage Altdahn ist ein Lastkran aus dem Mittelalter. Da sieht man wie die Ritter mit den dicken schweren Steinen für die Burg umgegangen sind, wie man die leichter heben konnte.

Da hat man so eine Hebevorrichtung nachgebaut. Du kannst hier ein grosses schweres Holzrad sehen, wo wahrscheinlich die Leibeigenen oder die Maurer hinein steigen mussten. Wie die Hamster in einem Laufrad kann man sich das vorstellen. An der Achse wickelt sich ein Seil auf, wenn das Rad bewegt wird.

 

Und da, wo der schwere Stein gehoben werden musste, da wurde einen Holzpfosten verankert. Das Seil über eine Rolle laufen lassen, damit der Stein nur noch halb so schwer ist für die im Rad.
Vom Zug an dem Seil wurde dann die Zange aus Eisen automatisch an den Stein gepresst, der gehoben werden musste. So ähnlich wie das heute noch manche Handwerker machen.

Unseren herrlichen Tag konnten wir zurück auf dem Parkplatz mit einem Glas Wein und dem leckeren Erdbeerkuchen beenden.
Für uns war das Osterwochenende sehr sehr erholsam und wir konnten viel neues entdecken.

 

Zum Rezept:

Unsere Übernachtung:

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