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Auszeit – komm wir machen das einfach mal

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Wir haben eine schlechte und eine gute Nachricht für dich. Welche willst du zuerst hören? Die Schlechte? Okay. Die hast du sicherlich schon bemerkt. Bei uns war es in letztes Zeit auf dem Blog und auf den Social Media Kanälen etwas ruhiger. Denn wir mussten uns privat neu organisieren… Keine Angst uns geht es den Umständen entsprechend gut. Nun kommt die gute Nachricht: Wir haben uns für eine längere AUSZEIT entschieden! Ja, du hast richtig gelesen, wir werden uns eine Auszeit von 5 Monaten gönnen.

 

Warum machen wir dies JETZT und eher so kurzfristig?

Vor knapp drei Monaten war ich (Sandra) anhaltend erschöpft, am Ende meiner Kräfte, auch schon kurze Zeit nach Pausen oder nach dem Wochenende. So wusste ich, dass ich in meinem Leben schlagartig etwas ändern muss. So sass ich mit meinem Schatz eines Abend auf der Couch und wir sprachen über die Zukunft. Soll ich einen neuen Job suchen, soll ich mein Hobby zum Beruf machen oder was will ich in Zukunft machen? Ursprünglich war unser Gedanke im Jahre 2020 eine grössere Reise zu erleben. Einige Tage waren vergangen, bis wir uns eines Abends in die Augen geschaut haben und sagten: Komm wir machen das einfach mal – eine Auszeit!

 

Die Frage wo wir uns gestellt haben: Worauf sollen wir warten?

Was haben wir zu verlieren? Worauf sollen wir noch warten? Die Chemie zwischen uns passt und so gab es keine Zweifel mehr. Wir wollten unser eigenes Ding machen! Denn das Leben müsste doch noch mehr zu bieten haben oder? Der tägliche Alltag gab uns eigentlich alles was wir brauchten – ausser genügend Freiheit und letztendlich auch Zufriedenheit. Und so machen wir uns auf die Suche nach diesem, für uns immer wichtiger werdenden Zustand.

Uns wurde bewusst, dass Veränderungen nur entstehen können, wenn man das eigene Handeln verändert. Ändert man nichts, so kann man auch keine Veränderung erwarten. Uns wurde klar, hin und wieder muss man im Leben Risiken eingehen um vorwärts zu kommen. Je länger man wartet bis etwas passiert, desto mehr Zeit geht einem verloren.

Wir wollten diese Veränderung so sehr und aus diesem Grund packten wir diesen Traum auch direkt an und setzten ihn in die Tat um. Reden bringt nichts, wenn keine Taten folgen. Wie wir so gerne sagen: „Am Ende bereuen wir nur all das, was wir nie gewagt haben!“ Und in diesen Worten steckt so unglaublich viel Wahrheit. Wir wollten nicht irgendwann da sitzen und uns fragen: „Was wäre wohl passiert, wenn wir damals den Schritt gewagt hätten?“ Und so können wir unser Wunsch nun auch endlich verwirklichen und sagen: Komm wir machen das einfach!

So geht es uns momentan darum, dem tagtäglichen Stress und Konsum zu entkommen, uns mehr unseren Leidenschaften – insbesondere dem Reisen – hingeben zu können und uns nicht mehr permanent den starren Regeln unseres Alltags anpassen zu müssen und am allermeisten zur Ruhe zu kommen…

Ich wollte endlich ein selbstbestimmteres Leben führen, mit mehr Zufriedenheit, mehr Freiheit und mehr Zeit für mich, um herausfinden zu können, warum ich eigentlich auf diesen Nullpunkt gelangt bin, warum ich nicht schon früher auf meinen Körper gehört habe!

Da unsere Reise schon ende September losgehen soll, bleiben uns nicht mehr viele Monate – genau gesagt „nur“ noch 3 Monate übrig – um uns von dem Grossteil meines Besitzes samt Ängsten und Zweifeln zu trennen und in der Schweiz alle Zelte abzubrechen. Unser Leben soll eine sinnvollere Aufgabe bekommen. Welche das meine genau sein wird, weiss ich noch nicht, aber es wird in jedem Fall gehaltvoller sein als das, was sich in den letzten Jahren sozusagen als Lebensstandard etabliert hat. Und das nicht, weil ich unzufrieden mit meinem Job war, sondern weil mich diese Art zu leben einfach nicht mehr erfüllt hat. Da uns also nur noch knapp 3 Monate für die Planung bleibt, machen wir uns an die Arbeit.

 

Der Anfang

Diese abenteuerliche Zeit in neuen Ländern, in anderen Kulturen, anderes Essen und vor allem eine absolut neue Umgebung wird super werden, so viel stand fest. Klar, ohne 5 Monate lang arbeiten gehen zu müssen und erstmal von unserem Ersparten leben zu können, kann nur cool sein. Wie das alles ablaufen wird, wissen wir jetzt noch nicht, aber das wird sich schon irgendwie ergeben. Also haben wir erstmal unsere fernen Flugtickets besorgt und konnten im Anschluss all die kleinen und vielen Dingen angehen.

Und dann folgte als nächstes Ziel eine kleine Insel in Thailand, um endlich mal runterzufahren, Ruhe zu tanken und das wahre Leben zu geniessen. Nichtstun, Seele baumeln lassen und so – ein für uns bisher eher unbekanntes Terrain, denn bei den bisherigen Reisen (während unseren Jobs) ging es überwiegend darum, so viel wie möglich zu sehen und zu erleben. Entspannung war da eher eine Art Begleiterscheinung.

Was passiert danach?

Als wir noch vor 2-3 Jahren darüber nachdachten, eine so lange Reise zu machen, war unsere grösste Sorge, danach nicht mehr in den Alltag zurückzufinden. Eigentlich paradox, denn wir träumten ja auch schon etwas länger von dieser Reise, um endlich einmal ausbrechen und das Leben in der weiten Welt frei und ungezwungen geniessen zu können. Nur was würde danach kommen? Was wäre, wenn uns dieses Leben in der Schweiz nach dieser Reise nicht mehr erfüllen würde und wir immer weiter reisen möchten? Können wir mit dieser unendlichen Freiheit von 3’720 Stunden umgehen? Haben wir genug Freiheit auf Reisen? (Ja ich weiss, dies tönt jetzt ein bisschen komisch, aber wir fragen uns trotzdem, ob jeder von uns genug Freiheit für sich alleine hat. Denn wir sind ja doch 5 Monate lang 24 Stunden beieinander…) All diese Zweifel klingen in der Summe so mächtig, dass es schwer wird, sich hinzustellen und seinen grossen Traum auch wirklich umzusetzen.

Wenn wir den Pessimismus einmal ausblenden, könnten auf dieser langen Reise rein theoretisch aber auch nur richtig gute Dinge passieren: Wir könnten uns selber besser kennenlernen, Genuss würde vielleicht mehr als nur ein Wort darstellen und es bestünde die Möglichkeit zu lernen, dass das Leben es grundsätzlich gut mit uns meint. Eventuell könnten wir in diesen Monaten ohne Druck und Stress herausfinden, welcher neue Job für mich das Richtige ist und der auch noch Geld einbringt. Aber vorerst geniessen wir die Vorfreude aufs Reisen.

Was erhoffen wir uns mit dieser Auszeit?

Die meisten, die von einer langen Reise zurückkehren, haben mehr oder weniger Probleme, sich wieder in den Alltag in der Schweiz oder in deiner Heimat zu integrieren. Es gibt so unglaublich viel zu verarbeiten. Wer weiss, wie sehr einen bereits 2-3 Wochen in einem fernen Land mental beeinflussen können, kann nachvollziehen, dass es nach einer 5-monatigen Reise das mindestens Zehnfache an Eindrücken zu verarbeiten gibt. Wir haben knapp 1/2 Jahr lang ganz anders gelebt und sich dadurch verändert und das müssen wir selbst – und das Umfeld – erst einmal in diesem Ausmass verstehen! Vor allem in Sache Pünktlichkeit 😉

 

Reiseziele: Wo soll es denn überhaupt hingehen?

Wir haben uns lange hin und her überlegt, welchen Ländern wir unser Herz verschenken möchten.

Australien? Brasilien? Oder doch lieber China? All dies sind eigentlich schöne Probleme 😉

194 Länder gibt es auf der Welt. Egal ob du eine kurze Backpacking oder Weltreise macht – es bleibt schwierig sich zu entscheiden. Zum Glück hast du dein Leben lang Zeit und musst nicht gleich alle auf einmal bereisen.

Egal wohin es geht: Zumindest die erste Destination musst du festlegen und auch ein Hinflugticket buchen, sofern du nicht mit einem anderen Verkehrsmittel vor der Haustür losfährst. Und dies haben wir mit INDIEN vollzogen. Unser Ticket für Indien haben wir bereits gebucht.

 

 

Jetzt steht auch unsere Reiseroute definitiv:

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