Das hübsche Ferienörtchen Ascona am Lago Maggiore ist definitiv eines der schönsten Dörfer im Süden der Schweiz und für viele eine der beliebtesten Tessin Sehenswürdigkeiten. Man schlendert durch die schmalen Gassen der Altstadt und bewundert die mediterrane Architektur mit den bunten Häusern oder geniesst ein Gelato oder eine leckere Pizza in einem der Restaurants entlang der Seepromenade. Das Seeufer wird von eindrücklichen Bäumen geschmückt, zahlreiche Sitzbänke laden zum Verweilen ein. Auf der grosszügigen Seepromenade findet dienstags von Ende März bis Mitte Oktober ein typischer Tessiner Markt statt.

Leider haben die Restaurant’s zu unserer Zeit nicht geöffnet oder lediglich für einen Kaffee to go. Somit holen wir uns einen Cappuccino und einen doppelten Esspresso und setzen und auf eine Parkbank direkt am Seeufer. Dort können wir die bunten Boote in der sonnenbeschienenen Bucht schaukeln sehen. Die Möwen ziehen keck ihre Kreise über dem Wasser und an der mit Palmen gesäumten Promenade wähnt man sich am Mittelmeer statt am Laggo Maggiore. Nirgendwo anders in der Schweiz fühlt sich das Leben südlicher und sonniger an als im Tessin, wo Ascona seine Besucher mit mediterraner Magie in den Bann zieht.

#1 Highlights in Ascona: Die Bucht von Ascona

Das wohl bunteste Dorf im Tessin wird nicht grundlos als „Perle des Lago Maggiore“ bezeichnet. Kommen wir in Ascona am Ufer des Laggo Maggiore an, werden wir von einer Bilderbuchkulisse überwältigt. In der kleinen Bucht schaukeln bunte Boote auf dem strahlend blauen Wasser und zu unserem Corona Zeitpunkt bummeln zum Glück nur wenig Touristen über die Promenade, die üppig mit grünen Palmen gesäumt ist. Einst bekannt als Fischerdorf im Tessin, entwickelte sich Ascona im Laufe der Zeit dank des besonders milden Klimas zu einem bekannten Kurort. Noch heute reisen im Sommer rund 25’000 Touristen in die kleine Stadt am Laggo Maggiore. Dann bilden sich die grossen Menschenmengen hier am Promenadenufer des Laggo Maggiore.

#2 Highlights in Ascona: Die Altsstadt von Ascona

Ascona ist klein (ohne Touristen) und hat gerade mal 5’500 Einwohner, trotzdem hält sich hier ein Rekord: Ascona ist die tiefstgelegene Ortschaft der Schweiz, da der Dorfkern unmittelbar am See liegt. Und auch wenn alle Besucher sofort zur malerischen Bucht strömen, lohnt sich ein Spaziergang durch die Gassen der Altstadt. Der alte Ortskern mit der Piazza Guiseppe Motta und den umliegenden Gässchen und Innenhöfen ist weitgehend erhalten geblieben. Dominant ist die Kirche San Pietro e Paolo, eine Säulenbasilika aus dem 16. Jahrhundert, deren hoher Glockenturm das Wahrzeichen von Ascona ist. Im Inneren befindet sich das Altarbild der Krönung Mariens von Giovanni Serodine. Unbedingt einen Abstecher zum „Collegio Papio“ machen: Die römisch-katholische Mittelschule und Gymnasium war ursprünglich Priesterseminar – und bezaubert Besucher heute mit einem malerischen Renaissancehof.

#4 Highlights in Ascona: Shopping in Ascona

In den schmalen Gassen von Ascona gibt es unzählige kleine Läden, viele davon versteckt in Innenhöfen. Einer der schönsten liegt zwischen Carà dei Nasi und Contrada Maggiore: In der Shoppingpassage „Passagio Gallerie della Carrà“ verbergen sich rund ein Dutzend verschiedener Läden und Lokale. Ein Highlight ist „Alla Fattoria“ (Via Ferrera 87), eine Art „Hofladen“ mitten in der Stadt, wo es lokale Spezialiäten wie Wein oder Olivenöl zu kaufen gibt. Produkte aus der Region ergattert man auch auf dem „Mercato di Ascona“, der jeden Dienstag am Seeufer stattfindet.

#3 Highlights in Ascona: Flaniermeile in Ascona

Die Tessiner Küche ist stark von den italienischen Nachbarn beeinflusst, deshalb kommen Polenta und Pasta genauso auf den Teller wie Käse, Salami und Prosciutto. In Sachen Wein ist der Merlot ein Highlight: An den Südhängen der Alpen mit Übergang zum mediterranen Klima gerät die Traube hier besonders gut. Klar ist aber auch: Essen in der Schweiz ist nicht günstig, auch in Ascona muss man tiefer in die Tasche greifen, besonders in den Lokalen direkt am Wasser. Dafür schmaust man aber in einer Bilderbuchkulisse, die sich sehen lassen kann. Im „Ristorante Elvezia kostet man authentische italienische Küche, während die „Seven Sea Lounge berühmt für ihre Cocktail-Kreationen ist. In der Altstadt gelten die „Antica Osteria Vacchini“ und das „Casa del Gusto“ als Tipp: In beiden Lokalen kommen ausgesuchte Tessiner Spezialitäten auf den Tisch. Richtig typisch für das Tessin sind die sogenannten Grotti: rustikalere Restaurants, die sich in der Regel in abgelegenen und schattigen Orten befinden. In Ascona lohnt sich der Besuch des „Grotto Baldoria“.

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