Spanien

La Coruna

La Coruna: Städtchen ganz rechts oben auf der spanischen Halbinsel und damit in Galicien gelegen

Der lange Sandstrand, den Playa del Orzán liegt direkt im Zentrum. Zunächst wirst Du einmal mit spanisch anmutenden Glasfassaden konfrontiert. Diese Glasfront ist der Grund warum La Coruña auch „cuidad cristal“, „die Glasstadt“ genannt wird.

Weiter ging unsere Fahrradtour in Richtung Altstadt.

 

Unser Zweiter Stopp nach dem Strand war die Promenade hinauf Richtung Castillo de San Antón. Da zu selben Zeit etwa 4 Busse voll mit Touristen ankam, haben wir uns entschlossen später die Besichtigung zu machen. Wir wendeten uns gen Innenstadt und stattetem dem Grab des Generals Sir John Moore einen Besuch ab. Der umliegende kleine Garten, der Jardín de San Carlos, ist hübsch gepflegt und man hat von hier aus eine Bombenaussicht auf den Kreuzfahrtanleger.

 

Weiter ging’s durch die Altstadt, einer Kombination aus alterwürdigen Bauten und sehr viel neueren Wohnhäusern mit den so typischen verglasten Erkern und Balkonen. Wir passierten dabei nacheinander das „Convento de Santo Domingo“ (das Nonnenkloster), den Palacio de Cornide, ein historisches Gebäude aus dem 18 Jahrhundert, die gegenüberliegende Kirche „Iglesia de Santiago“, die aus dem 12. Jahrhundert stammt und erreichten letztendlich das Rathaus am Praza de María Pita.

Am Marktplatz legten wir eine Kaffeepause ein und planten den weiteren Spaziergang. Es mussten die Prioritäten geklärt werden. Wollten wir noch in den Norden der Halbinsel, um den Herkulesturm zu besichtigen? Der Herkulesturm ist der älteste, weltweit noch in Betrieb befindliche Leuchtturm, der aus dem 2. Jahrhundert stammt und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Zu Fuß würden wir eine gute halbe Stunde durch größtenteils Wohngebiete brauchen. Mit dem Bus kann man mit den Linien 3 und 5 dorthin fahren. Gegen dieses sicherlich sehenswerte Kulturgut sprach aus unserer Kulturbanausensicht die vielversprechende Shopping-Area der Stadt mitsamt Weinstraßen (ihr erinnert euch? ? ). Außerdem kamen wir ja nun gerade erst aus der Altstadt und hatten den Soll an Kultur aus unserer Sicht damit schon erfüllt. Wir stellten den Herkulesturm also zurück – erstmal. Es sollte auch entgültig sein.

 

Durch die kleinen Gasse bahnten wir uns unseren Weg zur Calle Real, einer der Haupteinkaufsstraßen, die von vielen Läden gesäumt wird. Es dauerte nicht lange und ich war shoppingtechnisch erfolgreich, ein Paar Sandalen und ein Paar Pumps würden uns mit nach Hause begleiten. Zufrieden ließen wir uns in der hübsch gestalten Parkanlage Jardines de Méndez Nuñez erst einmal vor einem Café nieder und genehmigten uns ein lokales Bier – Estralla Galicia – in geeißten Gläsern. Dazu gab’s aufs Haus ein Paar Kroketten. Wir würden noch merken, dass es in La Coruña total selbstverständlich ist, Tapas aufs Haus zum Getränk dazuzureichen. Jetzt war aber erst mal unser Hunger geweckt und das nahe Schiff verleitete uns dazu, zum Mittagessen kurz daheim einzukehren. Der Vorteil war, dass es in Ankelmannsplatz sehr leer war und dementsprechend fix waren wir wieder auf der Piste.

 

Satt waren wir und geshoppt hatten wir auch – es war Zeit, die Weinstraßen aufzusuchen. Nach einem kleinen Abstecher zum sainonal etwas leeren Strand…