Schweiz

Hohenrain

Johanniterkommende das Wahrzeichen

Die Johanniterkommende Hohenrain ist das Wahrzeichen der Gemeinde. Sie ist von weither sichtbar und bildet auch das Sujet für unser Gemeindewappen. Auf Distanz wirkt Hohenrain eher wie eine Stadt auf einer aussichtsreichen Hügelkuppe. Nicht wie die meisten Burganlagen dicht gedrängt, sondern locker gruppiert

Hohenrain ist eine weitverzweigte Landgemeinde, eingebettet in die schöne Landschaft am Südhang des Lindenberges im Luzerner Seetal. Mit einer Fläche von 2352 ha, davon 450 ha Waldanteil, ist sie die zweitgrösste Gemeinde im Amt Hochdorf. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom tiefsten Punkt am Ufer des Baldeggersees (465 m ü.M.) bis auf die Höhen des Lindenbergs (844 m ü.M.). Hohenrain setzt sich aus verschiedenen Dorf- und Weilersiedlungen zusammen. Hohenrain bietet eine reiche, vielseitige Kulturlandschaft, gepflegte Wiesen, Äcker und schmucke Siedlungen, die zum Wandern einladen.

Hohenrain ist heute eine ausgeprägte Bauerngemeinde. Rund 110 Landwirte bewirtschaften die knapp 1’800 HA grosse Landfläche. Die grössten Arbeitgeber in unserer Gemeinde sind das Heilpädagogische Zentrum Hohenrain und das Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung.

Turm Roten

Um 1175 gründete der Johanniterorden in Hohenrain seine wohl erste Niederlassung auf Schweizer Boden. Noch heute erinnert die in weiten Teilen mittelalterliche Gebäudegruppe – «Johanniterkommende» mit Kirche, Turm Roten, Komturhaus, Moserhaus, Pächter- und Pfarrhaus und weiteren Bauten – an die Zeiten der Kreuzzüge und der Ordensritter. Nach mehr als 600 Jahren wurde die Kommende aufgehoben. Hör- und sprachbehin derte sowie geistig behinderte Kinder und Jugendliche brachten neues Leben in die altehrwürdigen Mauern. Das Heilpädagogische Zentrum Hohenrain (HPZ) zählt heute über 300 lernende Kinder und Jugendliche.

Johanniterkommende

Über die mittelalterliche Baugeschichte fehlen leider jegliche Quellen. Im 16. Jahrhundert fanden zahlreiche Umbauten statt.

1 Rundturm, 2 Pächterhaus, 3 ehem. Pfarrhaus, 4 Turm Roten, 5 Moserhaus, 6 Kirche, 7 Schlosshöfli, 8 Komturhaus, 9 Känzeli, 10 Zentralbau / Kapelle, 11 Schule / Verwaltung, 12 alte Turnhalle, Pächterhaus Torhaus Kirche Turm Roten

 

Der mittlere Trakt umfasst den Wohnturm Roten, das Verbindungsgebäude zur Kirche hin, nach einem Bewohner des 19. Jahrhunderts “Moserhaus” geheissen, und die Kirche. Den dritten Trakt bildet das Hauptgebäude, welches mit der Kirche durch eine Mauer mit hölzernem Laubengang verbunden ist. Laut Datum an der Untersicht ist das Holzwerk der Laube zuletzt 1689 erneuert worden. Solche Laubengänge waren eine Spezialität der Johanniterkommende. Dieses ganze Gefüge der alten Ordensburg wird durch die zusätzlichen Bauten der Taubstummenanstalt (heute HPZ) aus dem Gleichgewicht gebracht. In der gleichen Zeile wie das alte Hauptgebäude stehen die neugotische Kapelle und das überdimensionierte Schulhaus (heute Verwaltung) von 1904/1906. Zwischen dem Haupgebäude und Turm Roten ein hoch umauerter Hof oder Zwinger.

Rebberg

Seit 1975 wird am Burghügel der Johanniterkommende wieder Rebbau betrieben. Produzent ist der Schulgutsbetrieb des Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung (BBZN).

Die Trauben werden von Rebbauer und Oenolog Peter Schuler auf dem Weingut Schloss Heidegg gekeltert. Erhältlich sind Rysling-Sylvaner, Blauburgunder und Rosé. Der Blauburgunder Rotwein können wir aus eigener Erfahrung gut heissen.

HPZ

Das Heilpädagogische Zentrum Hohenrain (HPZH) ist eine kantonale Institution einerseits für geistigbehinderte, praktisch bildungsfähige und mehrfachbehinderte und andererseits für sprachbehinderte Kinder und Jugendliche. Rund 230 Kinder und Jugendliche besuchen das HPZH entweder als Tagesschüler oder als Internatsschüler. Das HPZH bietet Unterricht und Förderung vom Kindergarten bis zum Schulaustritt an.

Die Schule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung, praktischer Bildungsfähigkeit und Mehrfachbehinderung wird jedes Kind/jeder Jugendliche nach individueller Förderplanung entsprechend seinem Niveau gefördert.

Güniker Tannwald – Chriegholz

Der Wald ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Im Wald tanken wir innere Kraft durch die Weisheit der Natur. Für uns ist „Das im Wald sein“ wie Meditation. Raus aus dem Kopf. Ins Herz. Ich fühle mich geborgen. Ich atme gesunde frische Luft. Der Klang der Stille, das weiche Licht, und die Musik der Vögel sind unser „Privathimmel“. Der Geruch von Harz, feuchter Erde und frischem Moos ermöglicht uns wieder zu träumen. Auszeit! Traumzeit! Joggingzeit!

 

Die Region Hohenrain ist ein Touren-Paradies. Mit derzeit 25 Touren steht Freizeitsportlern und Aktivurlaubern vor Ort ein grosses und sehr abwechslungsreiches Angebot zur Auswahl. Insgesamt führen 4 Wandertouren und 21 Radrouten durch die Region Hohenrain und laden zum Erkunden ein. Diese 25 Routen liegen bei uns vor der Haustüre – wie toll!

Hohenrain bietet eine wunderbare Ausgangslage für sonnige und erholsame Spaziergange im Wald. Wuchtige Bäume, zauberhafte Lichtungen, intensiv duftende Rinden und Unterhölzer. In stillen Momenten – was in diesem Wald fast immer der Fall ist – könnt ihr Euren Gedanken freien Lauf lassen und einfach den Respekt vor der Natur haben. Kein Ort wird durchwandert, nur Natur ist zu hören.”

 

Die Rundtour zeigt auf der Karte 7 km an. Wir sind sehr gemütlich gewandert und haben immer mal Ausblicke genossen und haben knapp zwei Stunden gebraucht.

 

Natürlich haben wir bei so einer Wanderung vor unserer Haustüre nicht an die Kamera gedacht und somit hatten wir nur das Smartphone dabei, daher nur mittelprächtige Fotos. Aber man kann sich ungefähr vorstellen, wie traumhaft das in Natura ist!

 

Uns hat die Route sehr gut gefallen. Sie ist total abwechslungsreich auf der relativ kurzen Strecke, man sieht sehr viel unterschiedliches. Der Weg ist auch unterschiedlich, von breiten neuen Forstwegen (da fiel es nicht so auf, dass es dabei doch ziemlich bergauf ging) bis zu Singe Trails oder einfach mal mehr Erde als Kies.

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